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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Tradition verpflichtet

05.11.2008

Der Tradition verpflichtet: Bei den Damen der Casino-Gesellschaft zählt das Martinsgansessen zum festen Termin im November. Dabei geht es nicht nur um einen knusprigen Gänsebraten (diesmal mit einer Marzipanapfelfüllung im Dorfkrug Meiners in Hatterwüsting) und anregende Gespräche, sondern Christiane Schenk-Tillmann vom Veranstaltungsausschuss der Gesellschaft lädt auch immer einen interessanten Gast ein. Über Oldenburgs Aktionen und Pläne zur „Stadt der Wissenschaft“ berichtet Erste Stadträtin Silke Meyn.

Es war die Zeit des Dolce Vita, der Nierentische und der bauschigen Petticoats: die 50er- Jahre. Und eines dieser Wirtschaftswunderwägelchen war der Fiat 500, auch Knutschkugel genannt, weil man darin kuschelig zusammenrücken und sich näher kommen konnte. Als Kind der Fünfziger kam Annette Hallerstede auf die Welt, Oldenburger Kauffrau und CMO-Vorstandsmitglied. Zu ihrem 50. Geburtstag luden die Freundinnen Monika Schnetkamp und Lucie Sommerfeld zu einer Fahrt in der Knutschkugel ein. Bei diesem Vorhaben unterstützte sie Notar Godehard Vogt, glücklicher Besitzer des kleinen Italieners, auch wenn dieser erst in den Sechzigern

gebaut wurde. Bei einer Urlaubsreise nach dem Abitur hatte er sich in den Cinquecento verliebt. „Damals fuhren die reichen Römer mit diesem kleinen Auto durch die Stadt, da sie damit immer einen Parkplatz fanden.“ Als Vogt 1993 während eines Urlaubs in Vinci das kleine Auto mit den roten Sitzen sah, kaufte er es und ließ es nach Oldenburg bringen. Bisweilen nutzt er das Wirtschaftswunderwägelchen sogar noch statt seines Fahrrads. Das Auto verfüge über eine gute Straßenlage, da der Vorbesitzer die Seitenschweller mit Beton habe füllen lassen. Auch bei Oldtimertreffen stand der dunkelblaue Zwerg schon im Rampenlicht. Geburtstagskind Annette Hallerstede wurde bei ihrer Tour von Rechtsanwalt Helmut Müller chauffiert. Gefeiert wird der Geburtstag stilecht als 50er-Jahre-Party mit Entenschwanzfrisur und Tellerrock im Hotel Altera.

Mit einer Finissage endete die Ausstellung „Extraherismus“ der Künstlerin Janett Brown-Dwehus in den Räumen des Arbeitgeberverbandes (AGV). 100 ausgewählte Werke aus verschiedenen Schaffensperioden der Zwischenahnerin waren ein halbes Jahr lang in den Räumen an der Bahnhofstraße zu sehen. Dirk Heitkötter vom Arbeitgeberverband lobte in seiner Begrüßung die Ausstellung vor den etwa 60 Gästen als „vollen Erfolg“. Es seien dadurch auch neue Besucher ins Haus gekommen. Janett Brown-Dwehus ist in Oldenburg bekannt durch ihre Installation „Oldenburger Pferdestärken”, die 2005 am Pferdemarkt die Blicke auf sich zogen. In ihrer Malerei hat

sie sich von naturalistischen Vorgaben gelöst und löst ihre Figuren aus Zeit, Raum und Perspektive. Diese Gestaltungsmethode des „Herausziehens” nennt sie Extraherismus (vom lateinischen Begriff ex trahere - herausziehen). Die Wortmarke hat sie sich bereits beim Patentamt schützen lassen. Wie Heitkötter erläuterte, plant der Arbeitgeberverband auch in Zukunft, in unregelmäßigen Abständen die Arbeiten regionaler Künstlerinnen und Künstler zu zeigen.

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