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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Trotz Krankheit mutig bleiben

24.11.2014

Oldenburg Über 400 Frauen trafen sich am Sonnabend zum „Frauenfrühstück“ in den Weser-Ems-Hallen, um Rundfunkpastorin Andrea Schneider beim überkonfessionellen Treffen zum Thema „Eigentlich kerngesund – Mit Hindernissen mutig leben!“ zu hören.

Andrea Schneider konnte durch eigene Betroffenheit überzeugen, dass ein Leben mit einer chronischen Krankheit trotzdem ein schönes und erfülltes Leben sein kann. Sie untermauerte ihren Vortrag mit vielen eigenen Beispielen und Erfahrungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Ihr Arzt hatte schon bei der Diagnose vor zwölf Jahren zu ihr gesagt: „Sie müssen mit der Multiplen Sklerose leben, aber sie können auch mit ihr leben.“

Mit viel Humor, „der auch Krankheiten leichter ertragen lässt“, so Schneider, gestaltete sie ihren Vortrag. „Ein Mensch, der sich als gesund bezeichnet, ist nur nicht gründlich untersucht worden“, zitierte sie einen anonymen Ausspruch. Die „Drei-Worte-Kommunikation“ würde besonders bei der Frage „Wie geht’s?“ angewendet. Bei den jungen Leuten sei die Antwort „Läuft“ üblich geworden. Es gäbe aber auch Steigerungen mit „Muss ja“ oder „Ich kann nicht klagen“. Im geschützten Raum solle man aber ruhig klagen, denn Offenheit habe auch ihr sehr gut getan. „Auch bei Krankheiten gibt es immer wieder Momente des Glücks.“

Andrea Schneider gab den Frauen wertvolle Hinweise für „ein mutiges Leben mit Hindernissen“. Man solle vor allen Dingen die Veränderung, die eine Krankheit oder ein persönliches Schicksal nach sich ziehe, akzeptieren. Auch soziale Beziehungen seien sehr wichtig. Man solle sich Ziele setzen, empfahl die frühere Sprecherin vom „Wort zum Sonntag“.

Teilnehmerin Edith Boguhn kommt schon seit 17 Jahren zu dem Treffen und „findet es immer wieder schön“. Ursula Höpken wurde von einer Freundin vor vier Jahren auf die Veranstaltung hingewiesen und ist seitdem ständiger Gast: „Ich finde die Themen so interessant und lebensnah.“ Gisela Klee freut sich, immer wieder neue Menschen kennen zu lernen.

Ravenna Eickhorst, die Organisatorin des Frühstückstreffens für Frauen, konnte viele neue Frauen begrüßen. „Wir sind kein geschlossener Klüngel“, sagte sie.

Eine Zuhörerin erhielt die Möglichkeit, von ihren Erfahrungen im Beruf zu erzählen. Sie sei vor Jahren von einem neuen jungen Chef gemobbt worden und habe vor Gericht ziehen müssen. „Zwischendurch habe ich große Kraft aus meinem Glauben gezogen“, sagte sie und freute sich, dass sie den Prozess damals gewann.

Tabea Zebrowski, Musikstudentin an der Oldenburger Universität, unterhielt mit kunstvollem Akkordeonspiel u. a. mit der Filmmusik aus „Die fabelhafte Welt der Amelie“ von Yann Tiersen.

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