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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Prognose: Unternehmen suchen Grundstücke

08.01.2016

Oldenburg Die Wirtschaft in Oldenburg werde auch 2016 davon profitieren, dass die vorwiegend inhabergeführten Unternehmen in der Stadt gut aufgestellt seien. Sie unterlägen keinem Ausschüttungsdruck und seien gut mit Eigenkapital ausgestattet. Das sagte der LzO-Vorstandsvorsitzende Gerhard Fiand am Donnerstag auf dem IHK-Neujahrsempfang der NWZ . Sorgen bereite die Zinspolitik der EZB.

Der Vorstandsvorsitzende des Informatikinstituts Offis, Professor Dr. Wolfgang Nebel, erwartet für die IT-Branche 2016 ein gutes Geschäft. Chancen und Gefahren zunehmender Vernetzung erforderten mehr Beratung durch IT-Experten, die Unternehmen aus einem neuen Blickwinkel betrachteten und Lösungen anbieten könnten.

Hajo Agena, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Oldenburg im Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen, erwartet für 2016 Zuwächse der Logistikbranche u. a. durch den Onlinehandel. Besorgniserregend für die Branche aber sei, dass Planungen von Infrastrukturmaßnahmen auf viel Widerstand stießen. Jeder wolle beliefert werden, aber keine neuen Straßen.

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IHK-Geschäftsführerin Carola Havekost erwartet, dass der stationäre Einzelhandel „durch Online-Handel und Kaufverhalten weiter unter Druck gerät“ – mit negativen Folgen für die Innenstädte. Am Ende seien es „die Konsumenten, die darüber mitentscheiden, wie attraktiv ihre Innenstädte sind“. Auch die Politik sei hier – etwa in der Frage von Ansiedlungsvorhaben – gefordert. Im Übrigen freue sie sich, dass die Stadt mit der Fortschreibung des Einzelhandels-Entwicklungskonzepts den richtigen Weg weiter beschreite.

Der städtische Chef-Wirtschaftsförderer Klaus Wegling erwartet, dass 2016 an viele Projekte erfolgreich angeknüpft wird: „Es reicht vom Fliegerhorst, wo wir in Kürze ins Planverfahren einsteigen, bis zur Bauentwicklung im Nord- und Südhafen, die der Bauwirtschaft gut tut.“ Das Wachstum zeige sich auch „in der steigenden Nachfrage nach Gewerbegrundstücken“. Noch gebe es am Patentbusch und in Tweelbäke Flächen, aber „es könnte bald eng werden“. Perspektiven biete die Stadt der Wirtschaft auch mit dem Fliegerhorst sowie mit Flächen wie der von ACC in Kreyenbrück. Ein wichtiges Ziel 2016 sei es, „die Innenstadt stark zu halten und Aufenthaltsqualität und Attraktivität weiter zu steigern“, auch angesichts der Online-Käufe vieler Kunden.

Heiko Henke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, setzt auf wirkungsvolle Fachkräfte-Initiativen. Dabei ruhten einige Hoffnungen auf den Bemühungen – auch der Kammer – um die Flüchtlinge. Dieses Potenzial lasse sich aber weniger kurz-, als „eher längerfristig“ nutzen. Im Übrigen hoffe er sehr auf „bessere Rahmenbedingungen für die klein- und mittelständischen Betriebe“, deren Lasten zu hoch seien.

Für die Oldenburger Automobilbranche erhofft Bernd Weber, Chef des VW- und des Audizentrums, ein Ergebnis, das vielleicht 3 Prozent unter dem von 2015 liegt, das mit drei Millionen Neuzulassungen ein großes Rekordjahr war. In Rückrufaktionen des eigenen Konzerns sieht Weber eine „große Herausforderung“, allerdings auch „die Chance, den Kontakt zu unseren Kunden zu festigen“.

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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