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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Unterstützung für Bus-Museum

04.08.2009

Betrifft: „Ende des Pekol-Museums naht“ (NWZ vom 19. Juni)

Ich stimme dem Bericht von Frau Drewes mit Begeisterung zu und füge hinzu, dass die Stadt Oldenburg im Jahr 1932 an Theodor Pekol herangetreten ist, den Linienpersonenverkehr in unserer Stadt zu übernehmen, da die Bremer keine befriedigende Lösung erreicht haben. Im Jahr 1933 begann Theodor Pekol den Aufbau eines Liniendienstes mit einigen Motorwagen. Alle älteren Mitbürger wissen, was daraus entstanden ist.

Seit einigen Jahren arbeite ich mit Hans Luckau zusammen. Immer wenn die Ausstellungshalle geöffnet ist, führe ich Besucher durch diese sehr schöne Fahrzeugausstellung.

Hierbei erzähle ich dem Publikum über die Biografie Theodor Pekols und den Werdegang seines Unternehmens, außerdem über die Geschichte der Ausstellung. Hierbei stelle ich auch die einzelnen Fahrzeuge vor und weise auf das großartige Engagement von Hans Luckau und seiner Helfer hin.

Im Publikum befinden sich häufig auch ehemalige „Pekolaner“, sie und auch fast alle anderen Besucher können nicht verstehen, dass die Stadt an der Erhaltung dieser Zeugen Oldenburger Stadtgeschichte nicht interessiert ist.

Hans Erich Meyer

Oldenburg

*

Betrifft: „Im Pekol-Bus auf alter Strecke – Kritik an Kündigung für Museum“ und „Pekol-Bus kehrt zurück in Oldenburgs Innenstadt” (NWZ vom 13. Juli)

Und wieder einmal steht Oldenburg am Scheideweg!

An dieser Stelle ist jedoch nicht die Straße und (passenderweise) nicht der Name einer Bushaltestelle im Stadtteil Nadorst gemeint, sondern jener, der zwischen historisch Erhaltenswertem und aktuell Finanzierbarem liegt.

Verfährt man wie einst beispielsweise mit dem sehenswerten Krankenhausmuseum, welches in den 90er Jahren ein kurzes „Stelldichein“ im PFL in der Peterstraße gab, oder verblüfft man seine Bürger mal wieder mit einem Designobjekt wie dem Horst-Janssen-Museum?

Eine bedeutende Ära des deutschen Fahrzeugbaus und ein das Stadtbild des „durchschnittlichen (Olden-) Bürgers“ prägendes Objekt jener Tage steht hier auf dem Spiel. Hier hat man die wohl einmalige Chance, mit vergleichsweise geringen Mitteln dem rührigen Schaffen der Verkehrsmuseumsmitglieder Rechnung zu tragen und ihre lebendigen Zeitzeugen der Nachwelt zu erhalten.

In jedem heutzutage weltweit produzierten Stadtbus fährt hinsichtlich selbsttragender Karosserie (= höhere Nutzlast als Eigengewicht) Oldenburger Ingenieurskunst mit!

Michael Kraus

Hamburg

*

Beim Lesen des Artikels und dem Anblick des alten Pekol-Busses fiel mir ein Kindheitserlebnis ein, das ich noch sehr lebhaft in Erinnerung habe.

Ich ging 1950 in die 7. Klasse der Knabenschule Osternburg. Es war die Zeit nach dem Krieg, als in Deutschland viele Menschen hungerten, zumal die Flüchtlingskinder aus dem Osten, zu denen ich gehörte. Damals gab es jeden Morgen eine warme Mahlzeit in der Schule, für die wir uns Löffel und Henkeltopf mitbrachten.

Eines schönen Sommertages machte unsere Klasse mit unserem Klassenlehrer, Herrn Röben, einen Schulausflug in die Ahlhorner Heide. Gerade so ein Pekol-Bus wie ich ihn neulich auf dem Bild in der NWZ wiedererkannt habe, fuhr bei unserer Schule vor. Wir stiegen alle ein – aber was sollte mit unserer Schulspeisung geschehen? Wir mussten doch unterwegs was zu essen haben? Also wurde die heiße Suppe in eine große Milchkanne gefüllt, in dicke Decken eingepackt und im Bus mitgenommen.

Am Ziel angekommen, den Visbecker Braut und Bräutigam, teilte unser Lehrer die Schulspeisung aus. Da viele einheimische Kinder Butterbrote mit hatten, durfte ich mir zweimal Nachschlag holen. Nach drei Portionen war ich endlich mal richtig satt geworden.

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Joachim Steiner

Wiefelstede

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