• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

AKTION: Unterstützung für eine Familie

11.10.2005

OLDENBURG Marlies und Martin Taphorn kümmern sich um eine Aussiedlerfamilie. Dabei sind sie bescheiden geblieben.

von matthias eichler OLDENBURG - Viele Oldenburger können auf ihre Hilfe kaum verzichten: Die Menschen, die ihren Mitbürgern in schwierigen Lebenssituationen beistehen. Meistens sind es kleine Gesten, die das Miteinander im Alltag einfacher machen: Rasenmähen, die Einkaufstaschen in die Wohnung tragen oder älteren Menschen die Mülltonne an die Straße stellen.

Ein Beispiel: Seit drei Jahren unterstützen Martin Taphorn (55) und seine Frau Marlis Schuhmann-Taphorn (57)

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

tatkräftig Irina Kalas. Die 36-Jährige kam damals mit ihren beiden Kindern als Spätaussiedlerin nach Oldenburg. „Sie konnte das neue Leben nicht bewältigen“, erinnert sich Martin Taphorn, dem die Deutsch-Russin beruflich begegnete.

Die Probleme der Kalas-Familie häuften sich an allen Ecken und Enden: „Es gab Sprachprobleme, die Wohnung war zu klein, und die Behördengänge bereiteten ihr große Schwierigkeiten“, erzählt Marlis Schuhmann-Taphorn. „Die Kinder mussten ihre Hausaufgaben auf dem Fußboden machen“, fügt ihr Mann hinzu.

Darum verschenkten die Taphorns die Möbel, die auf ihrem Dachboden lagerten. Bei Behördengängen begleiteten sie Irina Kalas, finanzielle Hilfe überbrückte bedrückende Engpässe, und auch die deutsche Sprache brachten sie ihr näher.

Heute hat die kleine Aussiedler-Familie es geschafft: „Frau Kalas hat einen Ausbildungsplatz gefunden“, berichtet Taphorn stolz. „Und die Kinder entwickeln sich in der Schule prächtig und kommen jetzt viel besser mit.“ Das sei der schönste Dank, sagt das bescheidene Ehepaar. Taphorn: „Es ist toll zu sehen, dass wir der Familie Kalas wieder auf die Beine geholfen haben.“

Und die dankt es den beiden von Herzen: „Sie haben mit Mut und Kraft gegeben, weiter zu leben und nicht aufzugeben“, schreibt Irina Kalas in ihrem Brief an die NWZ.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.