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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Infrastruktur: Verein will Bahnhofsgebäude aufmöbeln

12.06.2012

OSTERNBURG Von einem Bild der Verwahrlosung spricht Heidi Tauchert, erste Vorsitzende des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg- Dammtor, hinsichtlich des Anblicks des alten Osternburger Bahnhofsgebäudes an der Bremer Heerstraße.

„Während die Kreuzung Bahnhofsallee/Garten Voigt baulich beachtlich aufgewertet wurde, wird das Ortsbild hier durch den Osternburger Bahnhof verschandelt“, sagt sie und fordert: „Wünschenswert wäre eine Instandsetzung und nachhaltige Nutzung des historischen Gebäudes, das letztlich ein Stück Osternburger Geschichte ist“.

Die NWZ  hakte bei der Stadt Oldenburg nach: Auch die Verwaltung würde eine positive Entwicklung dieses Standortes Bremer Heerstraße 90 sehr begrüßen, teilte Swantje Engel vom Pressebüro der Stadt Oldenburg mit.

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Das Gebäude liege innerhalb eines Bereichs, den der Flächennutzungsplan als Fläche für Bahnanlagen darstellt. Insofern, so Engel, „unterfallen Grundstück und Gebäude dem Fachplanungsrecht der Bahn, wir haben keine Planungshoheit über das Grundstück.“ Die Untere Bauaufsichtsbehörde wäre nur dann Ansprechpartner, wenn eine nicht-bahnaffine Nutzung beantragt würde. Parallel dazu wäre ein Zulassungsverfahren nach Bahnrecht durchzuführen. Die Pressesprecherin weiter: „Es hat bislang keine Veranlassung bestanden, hier bauaufsichtlich tätig zu werden; unsererseits wurden also bislang keine Auflagen zur Gefahrenabwehr gemacht.“

Der Oldenburger Historiker Matthias Schachtschneider schrieb in der Chronik „Osternburg – Ein Ort mit vielen Gesichtern“ über die 1889 eröffnete Bahnhaltestelle: „1910 ist ein Empfangsgebäude ,Bahnhof Osternburg’ gebaut worden. Doch damit endet die Erfolgsgeschichte schon“. Der Gepäck- und Expressgut-Schalter des Gebäudes wurde zunehmend weniger genutzt, am 30. August 1976 kam es zur Schließung.

Seit dem 27. Mai 1979 halten keine Züge mehr am ehemaligen Bahnhof Osternburg. Der Bahnhof Osternburg – an dem zuletzt werktags 13, sonnabends zehn und sonntags vier Züge Station machten und der am Ende von rund 50 Reisenden täglich genutzt wurde, ist genau 90 Jahre alt geworden.

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