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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Verkehrsbelastung reicht nicht für Ampel

15.06.2013

Ohmstede Lange Wartezeiten, gefährliche Situationen und ein hohes Verkehrsaufkommen – die Kreuzung Rennplatzstraße/Hochheider Weg birgt nach Ansicht von Anwohner Carsten Müller viele Probleme. „Betroffen sind die Schüler der Ohmsteder Grundschule, die Behinderten aus den anliegenden Heimen und die Kindergartenkinder der Kurlandallee“, erklärt der zweifache Vater. „Ihnen fehlt eine Sicherung durch eine Ampel bzw. einen Zebrastreifen“. Die NWZ  hakte bei Thomas Eilers, Verkehrssachbearbeiter der Polizei, nach: Schulwegunfälle seien in den vergangenen Jahren nicht passiert. „2012 wurde einer Radfahrerin die Vorfahrt genommen und sie leicht verletzt; 2010 und 2009 gab es je einen Unfall bei Glätte, in diesem Jahr haben wir noch nichts verzeichnet.“

Polizeioberkommissar Wolfgang Zörb von der Polizeistation Rigaer Weg berichtete, dass eine Elterninitiative vor Jahren bereits Unterschriften gesammelt hat, um dort eine Druckampel zu installieren – doch der Versuch scheiterte. „Einige Autofahrer scheinen es als sportliche Herausforderung zu sehen, die Kurve möglichst rasant zu nehmen – und fahren deutlich mehr als die erlaubten 50 Kilometer pro Stunde“, schildert Zörb. Nach seiner Einschätzung müssten Fußgänger und Radfahrer schon sehr aufpassen, wenn sie die Straße dort queren wollen.

Auf Nachfrage erklärt Swantje Engel, Pressesprecherin der Stadt: „In der Hauptverkehrszeit des Berufs- und Schülerverkehrs sind die durchschnittlichen Stundenwerte im gesamten städtischen Verkehrsgeschehen etwas erhöht. An der Rennplatzstraße befinden sich genug Gehwege, in Richtung Schule mit einem begleitenden Radweg, auf der Friedhofsseite ein Gehweg, der auch für Radfahrer freigegeben ist; Radfahrer dürfen hier auch die Fahrbahn benutzen.“

Zwar räumt auch Verkehrssicherheitsberater Rolf Schatz ein, dass der Gehweg neben dem Friedhof schmal sei, allerdings nicht stark befahren. „Eine Verbreiterung wäre nur durch Grundstückszukauf oder eine Verlegung der Straße möglich.“ 

Eine Alternative gebe es am Westeresch. Wegen der Frequenz sei eine neue Ampel keine Option, denn der 2007 gemessene Spitzenwert von etwa 350 Fahrzeugen pro Stunde entspreche keiner hohen Verkehrsbelastung. Die Stadt bestätigte aber auch, dass durch die Umleitung der Elsflether Straße der Verkehr zur Zeit etwas erhöht sein.

Jetzt werden die Karten aber neu gemischt: „Wir werden den Hinweis aufgreifen: Das Amt für Verkehr und Straßenbau wird die Situation vor Ort in der nächsten Woche zusammen mit der Polizei untersuchen“, so Swantje Engel.

Evelyn Eveslage Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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Björn Buske Redakteur / Online-Redaktion
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