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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Stadtstrecke oder Umgehung – das ist hier die Frage

03.12.2015

Oldenburg Die Zahl von 8600 Einwendungen hat die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr beeindruckt. Er habe eine solche Resonanz noch nicht erlebt, sagte Dezernatsleiter Rolf Rockitt, der die Erörterung leitet.

Antrag auf Stopp der Erörterung abgelehnt

Entsprechend dimensioniert ist zum einen der Veranstaltungsort für die Anhörung, bei der die Kritiker der Bahnpläne zu Wort kommen. Doch zum Auftakttermin am Mittwoch hatten sich bis zum Nachmittag lediglich 142 Bürger und Einwender in die Teilnehmerlisten eingetragen, die vor dem Eingang in die kleine EWE-Arena ausliegen.

Kommentar: Teuer, aber notwendig

Intensiv vorbereitet hatten sich auch Stadtverwaltung und Deutsche Bahn. Vor allem der Vorhabenträger wappnete sich mit mehr als einem Dutzend Fachleute, die alle nach Oldenburg gereist waren, für die Diskussion.

Stadtstrecke: Bahn setzt mit voller Kraft auf Ausbau

Für die Stadt machten Verkehrsamtsleiter Bernd Müller und Anwalt Dr. Winfried Porsch die Position der Stadt klar: Die Bahn habe es versäumt, ernsthaft Alternativen zum Ausbau der Stadtstrecke zu prüfen. Die Stadt habe aber anhand von Gutachten aufgezeigt, dass eine Umgehung vorzugswürdig sein könnte – mit Blick auf Stadtbild, innerstädtischen Verkehr, Gefahrguttransporte und möglicherweise sogar bei den Kosten. Da Vor- und Nachteile eines Trassenbaus nie gewissenhaft untersucht worden seien, lehne die Stadt das Projekt in der vorliegenden Form ab.

Stadtstrecke: Umfahrung ist für die Bahn keine Alternative

Frank Heuermann, DB Netz AG, Technischer Gesamtprojektleiter für den Ausbau Oldenburg-Wilhelmshaven, und die Rechtsanwälte Dr. Volker Maaß und Peter Behrend hielten dagegen. Die Bahn habe den Auftrag, die Strecke auszubauen. Eine Variantenprüfung sei nur bei Neubauten vorgeschrieben. Die Strecke sei für die geplante Ertüchtigung geeignet. Die Arbeiten (vor allem Bau von Oberleitungen, Ertüchtigung des Baugrunds, Lärmschutzwände) ließen sich – anders als in Sande – ohne Streckenneubau bewältigen.

Auch an diesem Donnerstag und am Freitag stehen die Einwände der Stadt im Mittelpunkt der Erörterung. Alle interessierten Bürger sind zumindest an diesen Tagen zugelassen. Kommende Woche müsse neu geprüft werden, ob Einwender den Ausschluss der Öffentlichkeit fordern, beschied Versammlungsleiter Rockitt auf entsprechende Anträge. Foto- und Tonaufnahmen seien allerdings nur während Sitzungsunterbrechungen möglich.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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