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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Vier Containerlagen auf Kanal unmöglich

20.11.2018
Betrifft: „Runter von der Straße, rauf auf den Kanal“ , zum geplanten Ausbau des Küstenkanals (NWZ vom 9. November)

Die Überschrift „Runter von der Straße, rauf auf den Kanal“ gefällt mir ausgesprochen gut. Das wäre der richtige Weg, um unsere Straßen zu entlasten, dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, zumal Sie in derselben Ausgabe noch auf die Umweltvorteile des Verkehrsträgers Binnenschiff hinweisen.

Gleichwohl möchte ich noch anmerken: „... sind die alten Schleusen bis 2030 ...betriebssicher. Groß genug für die 110 Meter langen Küstenmotorschiffe sind sie allemal“. Das wäre schön, aber dem ist leider nicht so, denn in die Schleuse Oldenburg passen Schiffe von max. 105 Metern Länge, und das auch nur mit Sondergenehmigung. (...)

„Durch den Ausbau wird für Großmotorgüterschiffe, auf denen in bis zu vier Lagen auch Container transportiert werden, ein Begegnungsverkehr ermöglicht.“ Bei genügend Platz nach oben können solche Schiffen bis zu fünf Lagen transportieren. Vierlagiger Verkehr wird auch nach einem Ausbau (...) des Kanals nicht möglich sein (...).

„Neben der Vertiefung des Kanals werden auch die Brücken saniert und ggf. höher gelegt.“ Durch eine Brückenanhebung der etwa 20 Brücken über den Küstenkanal würde eine leistungsfähige Wasserstraße entstehen. Ob das tatsächlich realisiert wird, wage ich zu bezweifeln. (...)

Das Foto des Containerschiffs „Medusa“ zeigt das Schiff mit drei Lagen Container bei der Unterquerung der ersten Kanalbrücke über den Küstenkanal von der Ems aus. Die Passage des Küstenkanals mit drei Lagen ist bis Oldenburg wegen der zu niedrigen Durchfahrtshöhen der Brücken leider so nicht möglich. Die erste Brücke über den Kanal von der Ems aus wurde besonders „ertüchtigt“ (...)

Jürgen Schirsching
Oldenburg

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