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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Volksbank zahlt sechs Prozent

22.06.2016

Oldenburg Belastungen durch Niedrigzinspolitik und Regulierung, Aufwind durch Konzentration auf das Kerngeschäft: Zwischen diesen Polen hat die Volksbank Oldenburg 2015 ihre Kundeneinlagen um 2,8 Prozent und ihr Kreditgeschäft um 7,6 Prozent gesteigert – und mit 1,5 Millionen Euro einen Überschuss auf Vorjahresniveau erzielt. Das berichteten die Vorstände Matthias Osterhues und Reinhard Nannemann am Montag in der Vertreterversammlung in der Weser-Ems-Halle. Für 2016 wird trotz Wachstums ein rückläufiges Ergebnis erwartet, hieß es.

Eigenkapital gestärkt

Die Genossen – ihre Zahl ist 2015 um 1466 oder 4,5 Prozent auf 20 265 gestiegen – erhalten eine Dividende von 6 Prozent auf ihre Geschäftsanteile (443 000 Euro), rund 1,1 Millionen Euro fließen in die Rücklagen. Damit und mit weiteren Einzahlungen steigt das bilanzielle Eigenkapital um 5,2 Prozent auf 60 Millionen Euro. Dieser Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat wurde von den Vertretern einstimmig gebilligt.

Osterhues betonte die klare Geschäftspolitik: Die Bank nutze die Kundeneinlagen (482 Millionen Euro), um Kredite vergeben zu können. 78 Prozent der Bilanzsumme von 615 Millionen Euro (plus 2,15 Prozent) seien Einlagen der Kunden, die Kredite an Kunden machen 76,1 Prozent der Bilanz aus. Beide Kennzahlen lägen deutlich über Bundesschnitt. Allein bei der Immobilienfinanzierung habe das Neugeschäftsvolumen bei 70 Millionen Euro gelegen, berichtete Osterhues. Nannemann ergänzte, dass die Zahl der Immobilientransaktionen allein in Oldenburg 2015 um 16 Prozent gewachsen sei. Die Hoffnung, dass man den Höhepunkt bei den Preisen erreicht habe, habe sich nicht bestätigt. Die Wirtschaft im Geschäftsgebiet der Bank (Oldenburg sowie Teile der Kreise Ammerland, Cloppenburg, Wesermarsch und Osnabrück) sei 2015 um 2,6 (Bund: 1,5) Prozent gewachsen. Während etwa in der Baubranche die Auftragsbücher voll seien, stünden Landwirte unter erheblichem Druck. Die Investitionsneigung der Unternehmen sei derzeit „nicht sonderlich hoch“. Die Volksbank biete gut nachgefragte Online- und Telefondienstleistungen, werde aber auch über die Filialen erreichbar bleiben, sagte Nannemann. Er kündigte an, dass die Zentrale in der Lange Straße in Oldenburg energetisch saniert und in Augustfehn (Ammerland) ein Neubau mit Filiale und fünf Wohnungen für 1,8 Millionen Euro entstehen werden.

Wechsel im Aufsichtsrat

Vor dem Hintergrund der anstehenden Auftragsvergaben, so berichtete Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Kater, habe sich Dr. Klaus-Walther Högner, Inhaber einer Ingenieur- und Elektrotechnikfirma in Oldenburg, zum Rückzug aus dem Aufsichtsrat entschieden, um auch nicht den Hauch eines Interessenkonflikts entstehen zu lassen. Kater würdigte diesen Entschluss. Für Högner wurde der Oldenburger Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Jan Peter Simon einstimmig in den Aufsichtsrat gewählt. Ebenso einhellig wiedergewählt wurden Jörg Fasting (Brake), Manfred Gerken (Bad Zwischenahn), Birgit Hahm (Oldenburg) und Günther Neehus (Oldenburg).

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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