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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Pflanzen: Volle Pracht voraus für Beete und Balkone

16.03.2017

Oldenburg Kaum bohrt die Sonne ihre Strahlen erstmals mit sanftem Nachdruck durch das triste Spätwintergrau, beginnt auch schon der Run auf die Grünflächenausrüster der Stadt. Vor allem Hausbesitzer und Kleingärtner machen ihre privaten Naherholungsgebiete jetzt fit für die bunteste Zeit des Jahres.

In den Oldenburger Gärtnereien ist dementsprechend viel los. Die gesuchten Ansprechpartner sind, wenn überhaupt, frühestens im zweiten Anlauf erreichbar. „Seit die Sonne scheint, geht es bei uns rund“, sagt Knut Hoppe in Eversten. „An so einem Tag wie heute haben wir natürlich gleich viel mehr Besucher. Man will ja das schöne Wetter so schnell wie möglich nutzen und nach dem ganzen Wintergrau endlich wieder Leben und Farbe in die Hütte bringen.“

Es ist die Zeit der Frühblüher und Kleinblumen. Narzissen, Perlhyazinthen und das Tausendschön oder Bellis gehören zu den Rennern in seinem Geschäft. „Das Bellis ist gewissermaßen ein Gänseblümchen mit gefüllten Blüten“, erklärt Knut Hoppe. „Besonders beliebt ist derzeit die Sorte Tasso Erdbeersahne. Deren Blüten schimmern von weiß über zartrosa bis rot.“ Auch das Vergissmeinnicht (wie könnte man es nur vergessen?) gibt es heute in verschiedenen Blütenfarben von hellblau über dunkelblau bis violett.

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Ein anderer Gartenklassiker wird hingegen auffallend selten verlangt: „Das Stiefmütterchen hat extrem an Bedeutung verloren“, sagt Hoppe. Dem Stiefmütterchen haben vor allem die Hornveilchen den Rang abgelaufen. Diese gibt es bei Gerd Cordes in Osternburg und Kreyenbrück.

„Hornveilchen sind robuster und blühen länger und vielfältiger“, erklärt Cordes. „Mit drei verschiedenen Blütenfarben hat man es gleich viel bunter im Topf.“ Ein Dauerbrenner im Frühling sind nach wie vor die Primeln.

Neben den Frühlingsblumen erfreuen sich bei Cordes auch die ersten frühblühenden Gehölze großer Beliebtheit. „Pflegeleichtes Obst, das auf den Balkon passt, ist jetzt wieder im Kommen“, erklärt Cordes. „Blaubeeren eignen sich vor allem für Anfänger gut, weil sie auch unerfahrenen Gartenfreunden einen anständigen Ertrag bringen.“ Bei Obst rät er allerdings auch noch zur Vorsicht. „Wenn die Knospen jetzt noch mal Frost abkriegen, ist der Fruchtansatz für das Jahr weg“, warnt Cordes. Auch für Gemüse ist es draußen noch zu kalt.

„Das wird jetzt noch auf Fensterbänken und in Gewächshäusern vorgezogen“, sagt Cordes.

Bis Ende April sollte man seiner Ansicht noch warten. Dann sind vor allem Tomaten beliebt. „Außerdem liegen Kräuter im Trend, rechtzeitig zum Start der Grillsaison“, so Cordes.

Traditionell bilden die Eisheiligen im Mai die kalendarische Wetterscheide zwischen frostharten Frühblühern und empfindlichen Sommerblumen. „Es ist aber in den letzten Jahren merklich wärmer geworden“, sagt Knut Hoppe. Dabei werden allerdings späte Nachtfröste häufig noch unterschätzt. Hoppe rät deshalb nach wie vor, der Saison entsprechend zu pflanzen. Vor allem in Baumärkten kommen die ersten Sommerblumen schon deutlich vor Ende April ins Sortiment.

„Die sind im Gewächshaus bei 22 Grad gezogen worden“, erklärt er. „Wenn die Nachttemperaturen von 4 bis 5 Grad bekommen, gehen sie zwar nicht ein, aber die Knospen verhärten sich und die Blumen blühen deutlich langsamer.“ Gerd Cordes warnt aus dem gleichen Grund vor Rosen, die jetzt schon angeboten werden.

Frühlingsblüher hingegen vertragen auch noch Nachtfrost. „Außerdem sind sie in der Nährstoffversorgung nicht so heikel und müssen nicht so oft gedüngt werden wie Sommerblumen“, sagt Knut Hoppe.

Die Farbenpracht und Widerstandsfähigkeit bezahlen Frühlingsblüher allerdings mit einer kurzen Lebensdauer. „Nach dem Frühjahr sind sie eben durch und müssen im nächsten Jahr neu gekauft werden“, sagt Knut Hoppe und fügt schmunzelnd hinzu: „Das ist etwa so ähnlich wie mit Zeitungen, die müssen ja sogar jeden Tag neu gekauft werden.“

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