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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Nahverkehr: VWG fehlt Zuschuss für neue Buslinien

19.11.2014

Oldenburg Vor zwei Monaten hatte VWG-Geschäftsführer Michael Emschermann die Erweiterung des Liniennetzes angekündigt und dafür viel Applaus im Verkehrsausschuss geerntet. Am Montagabend machten die Ausschussmitglieder betretene Gesichter, als Emschermann über den aktuellen Stand informierte. „Wir haben erst einmal alles auf Eis gelegt“, berichtete der VWG-Chef in der Sitzung. Denn die eingeplante Zuschusserhöhung wurde von der Verwaltung im Haushaltsentwurf für 2015 nicht berücksichtigt. Es geht um insgesamt 405 000 Euro.

Zum Fahrplanwechsel im Sommer 2015 wollte die VWG die seit langem gewünschte Liniennetz-Erweiterung umsetzen. Geplant war, eine neue Linie (318) einzuführen, die das Neubaugebiet Eversten-West (über Edewechter Landstraße, Haupt- und Gartenstraße) mit der Innenstadt verbindet. Die zweite neue Linie (313) sollte von Krusenbusch über die Straße Bahndamm und Osternburg in Richtung Stadtmitte führen. Ferner möchte die VWG die Linie 302 im Gewerbegebiet Tweelbäke-West neu führen, damit dortige Betriebe besser erreicht werden können. Die Busse würden dann auch in die Straße Am Schulgraben und in die August-Wilhelm-Kühnholz-Straße fahren.

25 neue Arbeitsplätze

Die Neuerungen sind nicht zum Nulltarif zu bekommen. Emschermann schätzt den zusätzlichen Aufwand auf gut eine Millionen Euro. Es müssten sechs neue Busse gekauft und 25 zusätzliche Busfahrer eingestellt werden. „Wir haben schon einige Aktivitäten unternommen“, sagte der Geschäftsführer dem Ausschuss. So sollte beispielsweise im Januar ein Lehrgang für die künftigen Busfahrer starten.

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Emschermann hat in seinen Berechnungen eine Erhöhung des städtischen Zuschusses (derzeit 1,9 Millionen Euro) um 160 000 Euro einkalkuliert. Überdies sollte die VWG nach einem Ratsbeschluss vom Juli 245 000 Euro aus dem „energiepolitischen Arbeitsprogramm im integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept“ für die Umrüstung aller VWG-Busse auf Bio-Erdgas erhalten. „Ohne diese zusätzlichen Mittel wäre es unseriös, unser Liniennetz zu erweitern“, stellte Michael Emschermann klar.

Die Politik zeigte sich (parteiübergreifend) irritiert über das Vorgehen der Verwaltung. „Es ist nicht sinnvoll, Neubaugebiete zu schaffen und diese dann nicht anzubinden“, kritisierten Christoph Sahm (SPD) und Sascha Brüggemann (Grüne). Manfred Drieling (FW-BFO) sagte: „Wir dürfen uns nicht totsparen.“

Politik gefordert

Verkehrsdezernentin Gabriele Nießen verwies auf die Vorgaben, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. In Richtung Politik sagte sie: „Es ist jetzt ihre Aufgabe, Prioritäten zu setzen und gleichzeitig auch Einsparvorschläge zu machen.“ Den Haushalt für 2015 soll der Rat am 15. Dezember verabschieden.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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