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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

VWG will Nordwestbahn verkaufen

02.12.2011

OLDENBURG Die Oldenburger VWG will sich von ihrer Nordwestbahn-Beteiligung trennen. „Wir sind mit dem Mehrheitsgesellschafter Veolia im Gespräch“, bestätigte am Donnerstag VWG-Geschäftsführer Michael Emschermann. Ebenso wie die Osnabrücker Stadtwerke, die 26 Prozent an der Nordwestbahn seit deren Gründung vor elf Jahren halten, wollen die Oldenburger verkaufen.

Abgestimmt werden die Details im kommenden Jahr, denn die VWG hat keine so große Eile. Schließlich geht es um eine lukrative Beteiligung, die der VWG laut Geschäftsführung Jahr für Jahr einen leicht sechsstelligen Betrag einbringt.

Der Verkaufsgrund ist die EU-Verordnung 1370/07. Diese Vorschrift regelt, unter welchen Bedingungen Zuschüsse im öffentlichen Nahverkehr gezahlt werden dürfen.

Wie Emschermann erläutert, agiert die VWG einerseits in der Stadt Oldenburg auf einem geschütztem Gebiet und beteiligt sich andererseits über ihre Anteile an der Nordwestbahn am Wettbewerb. In Brüssel könne man diese Art von Verknüpfung eines Gebietsmonopols mit dem freien Markt ungern sehen.

Zumal die Nordwestbahn ihr Angebotsnetz in den vergangenen Jahren konsequent ausgedehnt hat. So fährt sie inzwischen bis nach Düsseldorf. Weitere Erweiterungspläne sind schon im Gespräch, weiß Emschermann. „Und da könnte man sich doch fragen, was hat ein kommunales Unternehmen wie die VWG in anderen Bundesländern, etwa Hessen, zu tun?“ prognostiziert Emschermann die möglichen Gedanken der Brüsseler Wettbewerbshüter. Die Alternative wäre, voll in den Wettbewerb zu gehen und auch die Stadtstrecken der Busse in Oldenburg frei auszuschreiben. Aber das wolle niemand.

Mit den Osnabrückern weiß sich der VWG-Chef in einem Boot, man stimme das Vorgehen ab. Allerdings hat Osnabrück mehr Zeitdruck: Dort werden die Linienkonzessionen für die Stadtbusse schon 2014 neu von der Kommune vergeben, in Oldenburg aber erst 2018.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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