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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Waffenplatz darf nicht „billig“ werden

05.06.2018
Betrifft: „1,5 Millionen für eine Billigvariante“; zur Neugestaltung des Waffenplatzes (NWZ vom 31. Mai)

Es scheint mir, als ob die Stadt Oldenburg wichtige Möglichkeiten leichtfertig vergibt, eine attraktive Gestaltung in der Innenstadt zu ermöglichen. Gerade Familien mit kleinen Kindern haben es in der Innenstadt schwer, eine geeignete Möglichkeit zum Verweilen, Spielen und eine eventuelle Betreuung zu finden.

Deshalb scheint es mir, dass diese wichtige Gruppe der Bürger gerne nach Wechloy zum Einkaufen geht. Es wären sicherlich andere Möglichkeiten denkbar, an anderer Stelle Einsparungen vorzunehmen, jedoch wahrscheinlich die unangenehmere Variante. Der Weg des geringsten Widerstandes mag nicht immer der bessere sein. Leider, meine persönliche Meinung, sehen wir dieses in Oldenburg nun auch am Waffenplatz.

Marcel Zanner Oldenburg

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Da schaffen es die „Bauherren“ der Übermorgenstadt Oldenburg nicht einmal an Morgen, sprich: die Kinder, zu denken. Platzgestaltungen werden hier quadratisch, praktisch und gut mit Steuergeldern als Langweilermodelle hergerichtet in der Hoffnung, dass Anrainer ihre Investition mit Zulagen erweitern helfen. Eine Stadt, die sich Inklusion und Integration auf die Fahnen geschrieben hat, denkt nicht an diejenigen, die Plätze beleben sollten und nicht nur bei Märkten und Festen betreten.

Eine kleine Nachbargemeinde führt uns vor, wie ein an sich „seelenloser“ Platz bei schönem Wetter zum Leben erweckt wird. Es ist wirklich eine Freude zuzusehen, wenn Mütter und Väter ihre Kinder begleiten und betreuen, ein Picknick anbieten und untereinander Gespräche führen. Man sollte sich auch mal den Trubel am Prinzessin-Diana-Brunnen im Londoner Hydepark oder am Paolozzi-Brunnen unterhalb der Kölner Hohenzollernbrücke im Rheingarten anschauen. Dies nenne ich gelebte Platz-Architektur mit einer gelungenen Gestaltung und hohem Aufforderungswert. Für Oldenburg geht es auch eine Nummer kleiner. Wichtig ist, dass der Platz etwas bietet und nicht nur die Meter zum Überqueren oder den Schatten der Platanen.

Wasser, Sitzgelegenheiten, Kletteranlässe bereichern im hohen Maße das Architekturerleben. Nichts ist schlimmer als gähnende Leere mit teuren Pflastersteinen und altbekannten Mustern. Man bekommt den Eindruck, dass die Stadt mit Absicht die Verweildauer von Gästen in künftigen „Problemzonen“ auf ein Minimum reduzieren möchte. Davon hat Oldenburg genug: Lappan, Marktplatz, Schlossplatz, Pferdemarkt, Bahnhofsplatz.

Rüdiger Meile Oldenburg

Komme gerade aus Kopenhagen zurück – überall Brunnen oder Wasserspiele ...

Warum kann die Stadt Oldenburg nicht endlich einsehen, dass sie schlecht geplant hat und schnell noch ein Wasserspiel mit einbauen. Der Schlossplatz ist doch auch schon so öde leer.

Ernst Thieme Oldenburg

Als zukünftiger Neubürger in meiner alten Heimatstadt würde ich mich sehr über einen attraktiv gestalteten Waffenplatz freuen, der Menschen dazu einlädt, dort gerne bei einem Stadtbummel zu verweilen, das rege Treiben um und auf dem Platz zu beobachten oder spielenden Kindern zusehen zu können (besonders Senioren freuen sich doch am jungen Leben). Da wären Wasserspiele wirklich ein Highlight – wie es schon in vielen anderen Städten zu erleben ist.

Wirklich bedauerlich, wenn die Stadt diese Gelegenheit verpassen würde, weil Geld fehlt! Wie wäre es, wenn Oldenburgs Bürger zu einer Spendenaktion für die fehlende Summe aufgerufen würden, wenn schon die Anlieger dazu nicht bereit sind? Ich würde mich jederzeit gerne mit einer Spende beteiligen, um für die nächsten Jahrzehnte einen lebendigen schönen Platz in der Innenstadt zu bekommen. Vielleicht denken ja noch andere so und es kommt genug zusammen?

Martina Giese Oldenburg

Sie fragen,warum Rastede am Kögel-Willms-Platz einen Platz mit Wasserspielen hat und Oldenburg nicht? Die Antwort ist ganz einfach: Im Rathaus in Rastede sitzen fähige Mitarbeiter, die ihren Job verstehen, ganz im Gegenteil zu den Schlafmützen hier in der Stadtverwaltung Oldenburg!

Jürgen Fogts Oldenburg

Mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel zur Umgestaltung des Waffenplatzes gelesen. Ich stimme Ihnen zu 100 Prozent zu, dass es sehr schade ist, wenn der Platz „nur“ in der einfachen Variante umgestaltet wird. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass der Platz endlich auch eine eigene Aufenthaltsqualität bekäme, er sozusagen Anziehungspunkt wird.

Wer soll sich denn auf dem Platz zukünftig aufhalten? Nur weil er ein neues Pflaster bekommt, will da doch keiner sitzen. Ich erinnere mich daran, dass vor ungefähr 25 Jahren der Platz mit dem Trog umgestaltet wurde. Es dauerte damals circa sechs Monate, da wurden wir Bürger in der NWZ dazu aufgerufen, Ideen für die Nutzung des Platzes zu entwickeln.

Eine davon war, den Trog im Winter mit Wasser zu befüllen und ihn bei Frost als Eisbahn zu nutzen! Es dauerte ein paar weitere Jahre, dann wurde der Trog zugeschüttet. Diese Fehlplanung hat damals schon ca. 1 500 000 DM gekostet. Jetzt werden circa 1 500 000 Euro investiert, um „Planungssünden“ der Verwaltung zu korrigieren und der Platz erhält wieder keine eigenen Impulse einer Belebung.

Als ich 1980 nach Oldenburg gezogen bin, war es für uns ein großes Vergnügen, an heißen Sommertagen dem Wasserspiel am Schlossplatz zuzuschauen. Nicht nur Kinder, auch Jugendliche und Erwachsene hatten großen Spaß daran. Ich würde mich freuen, wenn durch Ihre Initiative doch noch eine schönere Umgestaltung des Waffenplatzes möglich wäre und wäre auch bereit, mich mit einer „Bürgerspende“ in Höhe von 1000 Euro daran zu beteiligen. (...)

Ein besonderes Lichtkonzept und interessante Wasserspiele haben eine große Anziehungskraft für Jung und Alt (...) Ich appelliere an die Stadt, den Fehler von einst nicht zu wiederholen. (...)

Dirk Brauer Oldenburg

Als regelmäßige Besucher unseres Stammlokales gegenüber des Waffenplatzes beobachten meine Bekannten und ich seit geraumer Zeit die Maßnahmen zur Umgestaltung und sind alle gespannt, was die Stadt dort mit unseren Steuergeldern wohl „zaubern“ wird.

Natürlich sind 1,5 Millionen Euro nicht viel Geld – obwohl man damit zum Beispiel locker drei Einfamilienhäuser bauen könnte! Vielleicht sollte man sich einmal Anregungen bei den Gestaltern der Stadtgärten holen, die mit kleinem Budget und viel Fantasie wahre Paradiese im Kleinformat schaffen – und das in kürzester Zeit!

Ivonne Löffler Oldenburg

Das Wasserspiel, das früher am Schlossplatz war, hat man auch entfernt. In dem spielte schon mein kleiner Bub mit viel Spaß und Freude, besonders wenn die Wasser-Fontänen langsam hochgestiegen sind. So geht es auch anderen Kindern.

Aber auch Erwachsene schauen den Fontänen gerne zu. Ein Musikstück einmal in der Stunde dazu, das wäre die Attraktion, die viele Besucher nach Oldenburg ziehen würde. Es gibt hier wenig, was Lust auf ein längeres Verweilen in der Stadt macht. Die umliegenden Geschäfte würden profitieren.

Wenn Gelder fehlen, wäre eine Tombola mit buntem Treiben, ein Flohmarkt oder sonstige Veranstaltungen, eine Möglichkeit, Geld einzunehmen. Dazu würde sich zum Beispiel das Stadtfest gut eignen. Flyer, eine Sammelaktion, ein kleines Theaterstück oder eine Modenschau mit dem Thema „Wasserorgel am Waffenplatz“ könnten darauf aufmerksam machen. Das eingenommene Geld geht an die Stadt. Natürlich muss für das leibliche Wohl gesorgt werden, selbstverständlich gegen ein kleines Entgelt. Das dann fehlende Geld müssten Geschäftsleute aufbringen, es sei denn, es würden weitere Aktivitäten angeboten, bis das Geld zusammen ist. (...)

In diesem Sinne der Appell an die Geschäftsleute: Legt Euch ins Zeug und zeigt was die Oldenburger alles auf die Beine stellen können! Lasst Euch viele Dinge einfallen, wie man das Geld zusammen bekommen kann. Zum Beispiel durch ein Radrennen. Der Gewinner erhält dann eine Urkunde oder einen Pokal. Es könnte viel mehr gemacht werden. (...)

R. Büchner Oldenburg

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