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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Projektarbeit: Waldbesucher geben gern Auskunft

19.10.2013

Wildenloh Der Staatsforst Wildenloh ist derzeit Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung. Zwölf Studenten der Hochschule Osnabrück, Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, befragen Besucher, um einen Überblick zu bekommen, was die verschiedenen Nutzergruppen vom Wildenloh halten.

Unter Anleitung von Landschaftsplaner Ewald Tewes aus Sandkrug, der an der Hochschule einen Lehrauftrag in Landschaftsarchitektur inne hat, wurden verschiedene Fragen formuliert, die auf die Gewohnheiten der Nutzer im Wildenloh abzielen. So wird nach dem Grund des Besuchs ebenso gefragt wie nach der Häufigkeit und der Dauer.

Da der Staatsforst aber nicht nur der Erholung dient, sondern auch wirtschaftlich genutzt wird, kommt es zwischen Waldarbeitern und Erholungssuchenden immer wieder zu Konflikten wie beispielsweise im Frühjahr, als entlang der Friedrichsfehner Straße ein breiter Streifen abgeholzt wurde. Auch danach werden die Besucher durch die Studenten befragt. So erkundigen sich die jungen Leuten unter anderem danach, ob sich die Bürger über die Forstmaßnahmen ausreichend informiert gefühlt hätten und ob sie die forstliche Nutzung des Waldes für angemessen halten würden.

Auf dem Parkplatz beim Trimmpfad sprachen am Mittwoch Sophia Thiele, Ruth Beuker, Anne-Kathrin Zimmermann und Philipp Rau die Gäste an, ob Spaziergänger, Jogger, Hundehalter oder auch Kindergartengruppen. Die Erfahrungen der Studenten bei ihrer ersten Befragung, die über drei Stunden lief, waren durchweg positiv. Die Angesprochenen gaben bereitwillig Auskunft, manche hätten einen richtigen Redebedarf, wie Sophia Thiele feststellen konnte.

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Es habe sogar Besucher gegeben, die an dem Vormittag eigens zum Staatsforst gefahren seien, um den Studenten ihre Meinung zu sagen. Dabei ging es auch um fehlende Mülleimer, Konflikte zwischen Sportlern und Hundehaltern oder das Verhalten von Joggern im Wald. An diesem Sonntag wird die Befragung von 12 bis 17 Uhr fortgesetzt. Mit rund 150 Personen wolle man insgesamt das Gespräch suchen, um eine repräsentative Auswertung vornehmen zu können, erklärte Ruth Beuker.

Interesse an den Ergebnissen hat auch Rainer Städing vom Niedersächsischen Forstamt Ahlhorn. Er hat die Projektarbeit der Studenten, die den Titel „Konfliktlösung Landesforst Wildenloh“ trägt, unterstützt. Dem Forstamt sei es wichtig, mit den Bürgern in Kontakt zu bleiben, so Städing, um wirtschaftliche Interessen und den Wünschen der Menschen nach Erholung gerecht zu werden.

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