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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Wenig Platz für Wohnmobile

05.10.2012

Oldenburg Ein Stellplatz für drei Wohnmobile nahe der Cäcilienbrücke am Kanal, zwei weitere ein Stück weiter unter der Autobahnbrücke, Lärm inbegriffen: Die Möglichkeiten eines angenehmen Aufenthalts für Mobilheimer in Oldenburg sind nicht gerade üppig. „Wir haben nicht einen Stellplatz, der voll funktionsfähig ist“, sagte Silke Fennemann in der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses.

Die Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) erklärte auch warum: Zur Entsorgung ihrer Abwässer müssen Wohnmobilisten vom Stellplatz zum Olantis fahren, wo sich die Einrichtung dafür befindet. „Oldenburg“, so ihr Fazit, „gilt unter Wohnmobilisten als schwierig.“ Dabei wäre die Zielgruppe groß: In Deutschland seien 400 000 Wohnmobile zugelassen, 90 Prozent der Besitzer würden ihre Urlaube vorwiegend in Deutschland verbringen.

Richard Schwartz (FDP/WFO-Gruppe) hatte das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Die unbefriedigende Stellplatz-Situation wirke sich nachteilig auf Oldenburgs Möglichkeiten aus, wirtschaftlich am Wohnmobil-Tourismus teilzuhaben. Fennemann teilt diese Ansicht – und legte Zahlen vor. Erhebungen zufolge würden Wohnmobilisten pro Kopf 40 Euro am Ort ihres Aufenthalts ausgeben, davon 40 Prozent in der Gastronomie und 40 Prozent im Einzelhandel. In der Regel seien die Mobile mit zwei Personen besetzt, sodass sich einiges an Umsatz ergeben würde. Als Ergebnis der Sitzung will Oberbürgermeister Gerd Schwandner dafür sorgen, dass der Ausschuss bis zur nächsten Sitzung ein Rohkonzept für weitere mögliche Stellplätze mit Infrastruktur erhalten soll.

Am Donnerstag waren auf dem Stellplatz am Kanal fünf Wohnmobile zu Gast. Die Touristen sagten der NWZ , sie seien zum Shoppen und wegen des Kramermarkts in der Stadt, „und um am Abend schön Essen zu gehen.“ Für Debatten sorgt dort ein Schild vom Olantis (das den Stellplatz verwaltet), auf dem um eine freiwillige Nutzungsgebühr gebeten wird – um im nächsten Satz darauf hinzuweisen, dass man von jenen, die nicht freiwillig zahlen, 20 Euro kassieren werde. Die Gebühr soll in einen Spendenstein gesteckt werden – doch der ist fest verschlossen.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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