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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Wirtschaft unterstützt Bahn-Ausbau durch die Stadt

04.04.2017

Oldenburg Die Wirtschaft im Nordwesten fordert einen zügigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven. Das geht aus einer gemeinsamen Stellungnahme der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer Oldenburg (HWK), des Arbeitgeberverbandes Oldenburg e.V. (AGV) und des Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbandes Jade e.V. (AWV) hervor. „Ertüchtigung und Elektrifizierung der Strecke sichern Arbeitsplätze und stärken die Wirtschaftskraft der gesamten Region“, sagen IHK-Präsident Gert Stuke, HWK-Präsident Manfred Kurmann, AGV-Vorsitzender Jörg Waskönig und AWV-Präsident Tom Nietiedt.

Der Umschlag im Jade-Weser-Port werde weiter wachsen, sind die Verbandsspitzen überzeugt. Dabei habe ein „effizienter und umweltschonender Hinterlandtransport“ der steigenden Gütermengen über die Schiene hohe Bedeutung. Durch die Elektrifizierung könnten auch der Personenverkehr auf der Schiene und damit der überregionale Tourismus profitieren.

Um das Schienenprojekt „insgesamt nicht weiter zu verzögern“, sei für Oldenburg der Ausbau der Stadtstrecke die einzige Lösung, die sich nach Ansicht von AWV, AGV, HWK und IHK derzeit realistisch umsetzen ließe. Gleichzeitig sehe man bei einer zweiten Ausbaustufe des Jade-Weser-Ports die Notwendigkeit einer Umfahrung Oldenburgs für den Güterverkehr.

Wenn die Oldenburger Ratsfraktionen „weiterhin nur auf eine Umfahrung“ setzten, würden sie „die Verantwortung dafür tragen, dass künftig zusätzlicher Güterverkehr ohne Verbesserungen an der Stadtstrecke durch Oldenburg“ rolle.

Eine Umfahrung sehe der neue Bundesverkehrswegeplan, der bis zum Jahr 2030 laufe, nicht vor und finde außerhalb Oldenburgs keine politische Unterstützung. Mit der „einseitigen Haltung gegen den Ausbau“ der Bestandsstrecke lasse sich das Problem höhengleicher Bahnübergänge nicht lösen. Zudem sei eine Verlagerung von Güterverkehr auf die Straße sehr wahrscheinlich.

Bahnausschuss (ab 15 Uhr) und Rat (18 Uhr, beide PFL) kommen an diesem Donnerstag zu Sondersitzungen zusammen. Die Stadt will über ihre Einwendungen gegen die Bahn-Pläne entscheiden.

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