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28.11.2016

Oldenburg Für einen Spaziergang zu kalt, zu schön für einen Tag auf der Couch: Frostige Temperaturen und Sonnenschein brachten am Samstag viele Oldenburger, aber auch sehr viele Menschen aus Wilhelmshaven, Norden und Groningen in die Innenstadt, zu einem Einkaufsbummel oder um die ersten Weihnachtsgeschenke zu besorgen – oder beides.

Aus dem Schreibwarengeschäft heraus, in den Geschirrladen hinein, und noch schnell einen Blick ins Schaufenster vom Schmuckhändler werfen: Die Menschen schieben sich gemächlich aneinander vorbei, mit Tüten, Kindern oder dem Ehemann an der Hand. Aus der Orgel an der Straßenseite klimpert ein fröhliches „Jingle-Bells“ – Kein Anflug von Hektik.

Es ist noch nicht mal drei Uhr, und die Taschen sind voll, die Wunschliste abgearbeitet: Familie Kontusch ist angereist, um früh alle Weihnachtsgeschenke zu besorgen – aus Brühl bei Köln kommt sie. „Wir besuchen unseren Sohn in Wilhelmshaven“, erklärt Dagmar Kontusch. Und dann geht es zum Einkaufen nach Oldenburg? „Ja, es ist ja viel schöner hier“, sagt Daniel Kontusch. „Jetzt sind wir bestens vorbereitet auf Weihnachten.“ Danach ab nach Hause. Der nächste Parkplatz wird frei. Und das ist gut, denn das Parkhaus am Waffenplatz zeigt bereits die rote Null.

Henry Wienekamp (v.l.), Tanja Eckardt, Manuel und Sandra Idens Bild: Janssen

Den Stress um die Parkplatzsuche wollte sich Henry Wienekamp aus Norden gar nicht erst antun: „Wir haben einfach bei der EWE-Arena geparkt und sind ein Stück gelaufen.“ Nach einem weiteren Marsch durch die Läden heißt es an der Glühweinbude erstmal: Aufwärmen. „Stille Nacht“ hallt vom Lambertiplatz herüber – ein Chor. „Jetzt stöbern wir eine Runde auf dem Weihnachtsmarkt“, freut sich Tanja Eckardt. Traditionell kommt das Paar am ersten Adventssamstag nach Oldenburg: „Einfach eine schöne, gemütliche Stadt mit guten Einkaufsmöglichkeiten“, finden sie.

Die Einkaufstüten reißen schon an den Seiten auf: „Weihnachtsgeschenke für die Kinder“, erklärt Sandra Idens aus Norden. Aurich kenne man schon, in Emden „ist zu wenig, aber hier gibt es alles“.

Auch für die Einzelhändler passt es. Sebo Kramer, der stellvertretende CMO-Vorsitzende und Leffers-Geschäftsführer, sagt: „Wir haben eine gute Resonanz. Auch das Wetter spielt mit.“ An den Autokennzeichen sei zu erkennen, dass Oldenburg seiner Rolle als Oberzentrum hier gerecht werde: „Man kann einen 100-km-Kreis um Oldenburg ziehen. Viele kommen aus Bremen, aus dem Ammerland und aus Südoldenburg, auch die vielen Niederländer fallen auf. Oldenburg kommt an.“

Traditionell der stärkste Einkaufstag ist der zweite Adventssamstag – diesmal der 3. Dezember, wenn bis 24 Uhr geöffnet wird (auch auf dem Lambertimarkt).

Nina Janssen
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003
Karsten Röhr
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2110

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