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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

ANTIKES: Wo Jäger und Sammler feilschen

28.02.2005

OLDENBURG Die Besucherzahl ist höher als im Vorjahr. 66 Aussteller aus ganz Deutschland zeigten ihre wertvollen Waren.

Von Christian Bartsch OLDENBURG - Die Vielfalt unter den Besuchern der Antikes ähnelte der Vielfalt der angeboten Waren: Da gibt es die lässigen Bummler und die gezielten Jäger, hartnäckige Feilscher und schnelle Bezahler.

Nicole Müller aus Lohne bei Vechta ist eindeutig Bummlerin. „Ich brauche kein bestimmtes Möbelstück, suche nicht gezielt“, sagt sie. In ihrer Wohnung sei ohnehin kaum noch Platz für Neuanschaffungen. „Bei mir läuft das so“, erläutert sie, „wenn ich hier gleich etwas Schönes sehe, kaufe ich es, und überlege dann zu Hause, was dafür rausfliegt.“

Auf dem Sofa aus dem Jahr 1810 am Stand der Firma Avard Antiquitäten liegt es sich, findet die junge Liebhaberin alter Dinge, jedenfalls sehr bequem. Doch 2900 Euro für das edle Stück sind eben auch ein ziemlich stolzer Preis. Also wird weitergebummelt.

„Das Biedermeier-Sofa stammt aus einem Leeraner Haushalt und ist aus Mahagoni gefertigt“, beschreibt Carsten Smid den Blickfang seines Messestandes. Gemeinsam mit Partner Matthias Ganske hat er sich auf die Restaurierung alter Möbel spezialisiert. Ihre Firma mit Sitz in Wardenburg/Tungeln ist einer der wenigen Anbieter aus dem Oldenburger Raum. „Wir sind das erste Mal dabei und bisher läuft es für uns gut“, berichtet er. Insgesamt, so seine Einschätzung, sei die Qualität der Messe höher als in den vergangenen Jahren, bei denen er noch selbst zu den Besuchern gehörte. „Das Niveau auf dem Antikmöbel-Sektor steigt derzeit an“, so Smid, „früher wurde das Angebot auch schon einmal mit Neuware aufgefüllt.“ Das sei in diesem Jahr jedoch kaum noch zu sehen.

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Zu sehen gibt es an den 66 Ständen allerlei: Alte Schränke, Truhen, Tische und Stühle sind zu haben, daneben reich verzierte Spiegel, Leuchter und Karaffen. Einen Stand weiter warten Gemälde auf ihre Betrachter, gegenüber gibt es Pelzmäntel und -mützen. Umfangreich ist auch das Angebot an Silberbesteck. Die Preise sind dabei in der Regel verhandelbar – Feilschen ausdrücklich erlaubt.

„Viele bezahlen einfach den Preis, der an den Dingen dransteht“, plaudert Carsten Smid aus dem Aussteller-Nähkästchen, „es gibt aber auch ganz hartnäckige Feilscher, die uns den ein oder anderen Euro abtrotzen. Das gehört einfach dazu.“

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