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AGENDA-GRUPPE: Wohnen in der Gemeinschaft liegt im Trend

05.11.2007

OLDENBURG Welche Probleme gibt es bei der Suche nach preisgünstigem Wohnraum in Oldenburg? Ist bezahlbares Wohnen ein Grundrecht? Was für Modelle gemeinschaftlichen Wohnens gibt es in der Stadt? Diese und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt des 2. Markttag Wohnen, zu dem am Sonnabendnachmittag die „Initiative Wohnberatungsprojekt Balance“ der Lokalen Agenda 21 ins PFL, Peterstraße, geladen hatte.

Fachleute aus Oldenburg und anderen deutschen Städten beantworteten Fragen der rund 150 Besucher und referierten über Stadtentwicklung, Stadtplanung, Wohnungspolitik und -wirtschaft, den Wohnungsmarkt und bürgerschaftliche Initiativen. „Der Wunsch nach gemeinschaftlichen Wohnformen wächst“, fasst die Organisatorin des 2. Markttags Wohnen, Anke Al-Mazraawi, die neusten Entwicklungen zusammen: „Das liegt vor allem an der demographischen Entwicklung und der Veränderung der Lebensstile. Insbesondere Singles, Alleinerziehende und Senioren sehen in der Genossenschaft eine Alternative zu Wohneigentum oder Miete.“ Und so lag der Schwerpunkt auf gemeinschaftlichem Wohnen und entsprechenden Wohnprojekten

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Die Schwierigkeiten, denen Hartz IV-Empfänger bei der Wohnungssuche begegnen, beleuchtete Michael Bättig von der Arbeitslosenhilfe Oldenburg: „50 Prozent der Hartz IV-Empfänger leben in Ein- bis Zwei-Personen-Haushalten und haben nur ein Anrecht auf kleine Wohnungen. Von diesen Wohnungen gibt es aber zu wenige. Das ist ein großes Problem.“

Über die aktuelle Wohnungsmarktsituation, steigende Energiekosten und bezahlbaren Wohnraum diskutierten Vertreter der Ratsfraktionen. „Bezahlbares Wohnen ist ein Grundrecht“, waren sich alle Politiker einig.

Zufrieden mit dem 2. Markttag Wohnen zeigten sich im Anschluss auch die Besucher: „Mir hat sehr gut gefallen Ich hatte viele interessante Gespräche und habe wertvolle Informationen bekommen“, freut sich Inge Westermann aus Oldenburg.

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