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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Wohnen statt Industrie im Hafen

31.01.2015

Oldenburg Ein Schritt voran für die Hafencity Süd: Das Hafenunternehmen Rhein-Umschlag hat seinen Umschlags- und Bürostandort zwischen Amalienbrücke und Peguform an die Stadthafen-Immobilien GmbH, ein Tochterunternehmen der Oldenburger Kubus-Gruppe, verkauft. Das teilte Nico Steudel, Geschäftsführer von Rhein-Umschlag, am Freitag mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Wie berichtet, hatte Rhein-Umschlag Anfang 2013 den Wegzug vom Stadthafen beschlossen. Das Unternehmen investiert zehn Millionen Euro, um den Umschlag von der Rheinstraße an Dalbenstraße und Osthafen zu verlagern. An der Dalbenstraße soll in den nächsten zwei Jahren ein neues Bürogebäude gebaut werden. Neue Umschlaganlagen für Baustoffe wurden bereits im Osthafen errichtet und in Betrieb genommen.

Auf dem Südufer soll nach Plänen der Stadt ein Stadtentwicklungsgebiet mit Wohnungen und Gewerbe als Pendant zum Neubaugebiet am Nordufer entstehen. Rhein-Umschlag war fast 80 Jahre an diesem Standort zu Hause.

Am Nordufer ist die Kubus-Immobilien GmbH bereits stark engagiert. So entsteht dort das Projekt „Wohnen am Stauplatz“ mit 55 Einheiten unter Kubus-Regie. Hinter den alten Schlachthofgebäuden am Stau entsteht das Projekt „Vor den Wohnhöfen“ mit sechs viergeschossigen Einzelhäusern in einer Reihe. Das Unternehmen hat zudem den Bereich dahinter von der Bahn für eine zweite Baureihe gekauft. Dort wird an drei „Wohnhöfen“ mit 5000 Quadratmetern Wohnfläche ab Frühjahr 2015 gebaut. Mit dem jetzigen Kauf erweitert das Unternehmen seine Aktivitäten auf das Südufer.

Noch gibt es allerdings keine gültige Bauleitplanung. Dabei spielen auch die Interessen von SMP (vormals Peguform) eine Rolle. Wo und wie viele Wohnungen entstehen könnten, bemesse sich an den nötigen Abständen zur Produktion, hieß es 2013 aus der Wirtschaftsförderung.

Rolf Rabe, Chef der Maco-Gruppe, sagte am Freitag auf NWZ -Anfrage, dass sein Unternehmen mit Kubus Planungsideen für eine Bebauung „aus einem Guss“ entwickeln wolle. Er nehme an, dass auch die Stadt ein Interesse an einem gemeinsamen Vorgehen habe. Maco gehört das Gelände direkt an der Amalienbrücke. „Weil sich bislang kein Betreiber für das dort ursprünglich von uns geplante Hotel gefunden hat, können wir uns dort etwas wie einen Wohnturm vorstellen“, sagte Rabe. Es dauere offenbar länger als geplant, einen Betreiber für ein Drei- oder Vier-Sterne-Kongress-Hotel zu finden.

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Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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