• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Demenz: Wohngemeinschaft als Alternative

08.10.2015

Oldenburg Vier Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz gibt es derzeit in Oldenburg. Zwei weitere sind geplant, etwa auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne. Aus Sicht von Brunhilde Becker, Vorsitzende der Alzheimer-Gesellschaft und Vertreterin des im Sommer gegründeten „Demenz-Netzes“, erlaubt diese Wohnform den Kranken und deren Angehörigen mehr Selbstbestimmtheit. „Viele kennen diese Möglichkeit aber bislang gar nicht“, erklärt sie.

Nach Berechnungen des Demenz-Netzes gibt es am Ende des Jahres etwa 3000 an Demenz erkrankte Menschen in der Stadt. Die Tendenz sei vor dem Hintergrund des demografischen Wandels steigend. Daher hat man sich bei dem Zusammenschluss Demenz-Netz, der unter dem Dach des Vereins „Versorgungsnetz Gesundheit“ angesiedelt ist, dazu entschieden, bestehende Wohngemeinschaften stärker zu unterstützen und auch Angehörige auf diese Alternative aufmerksam zu machen.

In einer speziellen Arbeitsgruppe dazu soll etwa ein Ratgeber für Angehörige erarbeitet werden. In der Arbeitsgruppe koordinieren ihr Wissen außer der Alzheimer Gesellschaft auch die GSG, die Heimaufsicht und die Betreiber der zurzeit vier in Oldenburg existierenden Wohn-Pflegegemeinschaften für Demenzkranke.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den NWZ-Wirtschafts-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Wie Brunhilde Becker erläutert, werden 70 Prozent der Erkrankten in den Familien gepflegt und versorgt. Dabei gerieten die Angehörigen früher oder später auf Grund der Belastung an ihre Grenzen. Gegen eine stationäre Heimunterbringung gibt es nach den Erfahrungen der Alzheimer Gesellschaft bei vielen große Vorbehalte, weil eine demenzgerechte Versorgung angesichts des üblichen Personalschlüssels kaum realisierbar ist.

Aus Sicht von Heinz Bartsch, dessen Mutter in einer Pflegewohngemeinschaft lebt, kennzeichnen verlässliche Pflege, eine familienähnliche Atmosphäre und Selbstbestimmung diese Form der Unterbringung.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2103
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.