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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Wohnhäuser entstehen in lockerem Stil

09.09.2016

Nadorst Große Harmonie: Die Vorstellung des Bebauungsplanes N-826 (Schagenweg) in der IGS-Flötenteich war mit einer Stunde Dauer schnell erledigt. Sven Jagodzinski von der Stadtentwicklung und Bauleitplanung, Anne-Katrin Heine von der Planungsgesellschaft NWP und Imke Ahlers von AMR Wohnbau GmbH erläuterten das Vorhaben. Christopher Festersen, Leiter Stadtentwicklung und Bauleitplanung der Stadt Oldenburg, nahm Hinweise, Kritik und Fragen von den rund 20 Teilnehmern entgegen.

Aus der Historie wusste man noch, dass seitens der Stadtverwaltung im Ortsteil Nadorst, südlich der Kreyen­straße und westlich des Schagenweges einst ein Gewerbegebiet vorgesehen war, das aber nie realisiert wurde. Der „Sinneswandel“ der Stadt ist bedingt durch die starke Forderung nach Wohnraum, hieß es. Jetzt sollen dort fünf Einfamilienhäuser und zwei Doppelhäuser in lockerem Stil zur Nachverdichtung entstehen. „Ich habe dort ein Gewerbe und jetzt setzt ihr mir ein Wohngebiet dahin“, warf ein ein Teilnehmer an der Informationsveranstaltung ein. Er sieht Probleme, falls dort große Laster verkehren sollten. Ansonsten machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich sehr viele Gedanken über das bestehende Entwässerungskonzept. „Ein neues Entwässerungskonzept ist im Entstehen“, beruhigte Sven Jagodzinski das Publikum. Man möge den Wasserverlauf berücksichtigen und den Baumbestand am Schagenweg erhalten, war Wunsch und Hinweis zugleich. Auch befürchtet man, dass der Schagenweg zukünftig stärker befahren wird. Die Forderung nach einem Fußweg wurde laut. „Wegen der Kinder“, meinte eine Zuhörerin. Jagodzinski wies darauf hin, dass der Schagenweg ein Nebenverkehrsweg sei und bleiben werde.

Im Zweifel wolle man noch mit dem einen oder anderen Anwohner persönlich reden, versprach Jagodzinski. Das verfügbare Areal hat insgesamt eine Größe von 0,45 ha, liegt nahe des Zentrums und hat eine sehr gute Ausstattung mit Infrastruktur. „Über den Schagenweg, der in die Kreyenstraße mündet, ist das Plangebiet in das vorhandene städtische und überörtliche Verkehrsnetz gut eingebunden“, meinte Anne-Katrin Heine. Die Innenstadt sei für die verschiedenen Verkehrsteilnehmer gut erreichbar, so Heine. „Durch eine Nachver-dichtung an diesem Standort kann die zusätzliche Inanspruchnahme von Freiflä-chen im Außenbereich vermieden werden“, meinte Heine weiter. Die Erschließung der Wohnhäuser erfolgt über eine private Zuwegung vom Schagenweg aus, die in einen großen Wendehammer mündet, auf dem es auch für einen Müllwagen die Möglichkeit zum Wenden gibt. Von diesem Wendehammer gehen auch die weiteren Zuwegungen zu den Häusern ab.

Die Höhe der Gebäude wird mit neun Metern nicht überschritten. Träger der Planung ist die Baukonzept Nord GmbH. Über das Ergebnis der Sitzung wird ein Protokoll verfasst, das die Ratsmitglieder bekommen und im Internet einsehbar ist. Alle Anregungen und Bedenken sind dort erfasst worden und werden von der Stadt ausgewertet.

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