• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Route wegen Baustellen geändert – und niemand sagt Bescheid

12.10.2018

Ziegelhofviertel „Frust kommt auf, denn der Bus kommt nicht“, heißt es im Song „Schwarz zu blau“ von Peter Fox. Beschrieben wird darin das Nachtleben in Berlin. Als Oldenburger muss man nicht so weit in den Osten fahren, um diese Erlebnis zu haben. Es reicht völlig, sich ins Wartehäuschen der VWG an der Zietenstraße zu setzen, um auf den Bus zu warten.

Umleitung eingerichtet

Da kann man nämlich lange warten, wie immer wieder zu beobachten ist. Die VWG-Linie 308 fährt aufgrund einer Baustelle vor der Ofener Straße nicht auf ihrer gewohnten Strecke, sondern wird über die Elsässer Straße zur Alexanderstraße über den Pferdemarkt zum Lappan umgeleitet. Vor dem CCO, Am Stadtmuseum, steht eine Ersatzhaltestelle, wo die Fahrgäste innenstadtnah aussteigen können, bevor der Bus seine Fahrt Richtung Bahnhof fortsetzt.

So weit, so gut – das Ärgerliche daran ist allerdings, dass die VWG den Hinweis darauf an der Ziegelhof- und Auguststraße quasi versteckt hat. Eine zwischen den bunten Fahrplänen und Werbungen nur wenig auffällige Schwarz-Weiß-Kopie weist auf die Umleitung hin. So kommt es immer wieder vor, dass die Leute an der Haltestellen stehen beziehungsweise sitzen und vergebens auf den Bus warten. Oftmals sind es dann Anlieger, die die verhinderten Passagiere darauf aufmerksam machen, dass kein Bus kommen wird.

VWG-Sprecher Morell Predoehl erklärte auf Nachfrage, dass die in früheren Jahren verwendeten Kapuzen, die über die Haltestellenschilder gezogen wurden, immer wieder gestohlen worden sind. Die VWG überlege aber nun, die aufgehobenen Haltestellen auffälliger zu markieren.

Die Bauarbeiten auf der Auguststraße in Höhe der ehemaligen Feuerwehr ab Zeughausstraße sollen unterdessen Ende Dezember abgeschlossen sein. In der kommenden Woche wird die westlich Seite der Straße fertiggestellt, bevor dann östlich die Fahrbahn gefräst wird. Auch werden auf dieser Seite laut Stadtsprecher Stephan Onnen unter dem Fußweg Versorgungsleitungen verlegt. Bis Ende November soll die komplette Fahrbahn wieder hergestellt sein, sofern die Witterung mitspielt und die Vorleistungen der Versorger dies zulässt.

Die Auguststraße/Ziegelhofstraße wird seit 2014 abschnittsweise erneuert. Die Stadt setzt dabei ihre Strategie fort, die Fahrradfahrer vermehrt auf der Straße fahren zu lassen. Der letzte Bauabschnitt der Straße ist breiter als die vorherigen. Deshalb wird für die Radfahrer in Richtung Ofener Straße ein 70 Meter langer und 1,75 Meter breiter Schutzstreifen auf der Straße angelegt. Der bisherige durch eine Linie abgetrennte Radfahrstreifen auf dem Gehweg entfällt. An der Einmündung zur Ofener Straße wird es einen breiten, sogenannten Aufstellbereich für die Radfahrer geben, der vor der Haltelinie für Kraftfahrzeuge liegt.

Radler auf der Straße

Während es für rechts abbiegende Fahrradfahrer an der Ofener Straße weitergeht, werden die Radler, die Richtung Innenstadt fahren wollen, auf die Fahrradstraße Haarenufer gelenkt werden. Aus diesem Grund soll die Fußgänger- und Fahrradbrücke über die Haaren, die derzeit leicht versetzt steht, direkt gegenüber der Einmündung der Auguststraße neu gebaut werden. Der Bau ist für 2019 geplant und soll etwa 350 000 Euro kosten.

„Für die Brücke gibt es schon Vorplanungen, aber noch keine abgestimmte Planung zur Brückengestaltung und zu den Materialien“, schränkt Onnen allzu große Erwartungen ein.

Der letzte Abschnitt beim Ausbau der Auguststraße kostet 680 000 Euro.

Thomas Husmann
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2104

Weitere Nachrichten:

VWG | CCO | Stadtmuseum | Feuerwehr

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.