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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Ausstellung 2021 in Oldenburg: Was Sie über die World Press Photo wissen müssen

09.02.2021

Oldenburg „Es ging bei uns schon recht hektisch zu“, sagt Claus Spitzer-Ewersmann und blickt auf die letzten Wochen zurück. Zusammen mit seinem Team organisiert der Leiter der Agentur „Mediavanti“ die jährliche World-Press-Photo-Ausstellung in Oldenburg – dieses Mal allerdings unter erschwerten Bedingungen. Aufgrund des verlängerten Lockdowns musste Claus Spitzer-Ewersmann die Eröffnung der Show verschieben: „Wir waren bereits darauf vorbereitet, die diesjährige Schau nicht wie geplant am 20. Februar eröffnen zu können, und haben hinter den Kulissen an einem neuen Termin gearbeitet.“

Die weltbesten Pressebilder sollen nun vom 6. März 2021 bis zum 4. April im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (Schloss) zu sehen sein – zum bereits sechsten Mal in der Huntestadt.

Ergänzt werden soll die Ausstellung durch die Sonderschau „Everyday Africa“ mit Aufnahmen aus dem afrikanischen Alltag sowie einem bewährt umfangreichen Rahmenprogramm mit Vorträgen, Diskussionen, Matineen und Filmvorführungen. Alle Veranstaltungen werden, sofern sie stattfinden können, unter den gegebenen Hygiene-Vorschriften ausgetragen. Wie das Hygiene-Konzept aussieht, erklärt Lisa Knoll vom Organisationsteam. (Video vom 2.12.2020)

Normalerweise eröffnet der Jahresgewinner die Ausstellung – da wegen Corona allerdings nichts mehr „normal“ ist, wird der in Kenia lebende Japaner Yasuyoshi Chiba vermutlich nicht in den Nordwesten reisen können. Claus Spitzer-Ewersmann und sein Team haben jedoch eine Alternative parat, die alles andere als ein „Plan B“ ist: Esther Horvath.

Die in Bremen lebende Ungarin hat als Fotografin die „Mosaic“-Expedition in der Arktis begleitet und bereits 2020 eindrücklich in einem Vortrag über ihre Erlebnisse an Bord der „Polarstern“ berichtet.

Interview mit Esther Horvath: „Die absolute Dunkelheit in der Arktis ist magisch“

Das Besondere: Ein während der „Mosaic“-Expedition aufgenommenes Foto von zwei Eisbären gewann den renommierten „World Press Photo Award“. Esther Horvath, Fotografin am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI), erhielt die Auszeichnung für ihr Bild in der Kategorie „Umwelt“. Das Foto zeigt eine der ersten Eisbärensichtungen während der Expedition in der zentralen Arktis: Eine Mutter und ihr Jungtier erkunden im Scheinwerferlicht des Eisbrechers „Polarstern“ das auf einer Eisscholle aufgebaute Forschungscamp. (Video vom 2.12.2020)

Auch die Veranstaltungen im Rahmenprogramm – etwa die zweite Auflage der Sonderschau „Everyday Africa“ und die sonntäglichen Matineen – sollen soweit möglich stattfinden. Teils jedoch an neuen Terminen, die noch bekanntgegeben werden. Allerdings, so räumt Spitzer-Ewersmann ein, hänge das endgültige Okay selbstverständlich von den Entscheidungen der Politik ab.

Lesen Sie auch: Menschliche Nähe ist 2021 nur auf Fotos erlaubt

„Die Gesundheit geht vor, deshalb tragen wir die verkündeten Maßnahmen voll und ganz mit. Wir bauen darauf, dass sie zur entscheidenden Senkung der Inzidenzzahlen führen werden, die dann hoffentlich eine Öffnung der Kultureinrichtungen nach sich zieht.“ Klar ist aber auch: Sollte es anders kommen, muss die Ausstellung in diesem Jahr ausfallen. Denn: Weitere Terminalternativen gibt es nach Angaben des Veranstalters nicht.

Christian Ahlers Redakteur / Online-Redaktion
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