Oldenburg - Die renommierte World-Press-Photo-Ausstellung geht in Oldenburg in ihre mittlerweile achte Runde. Im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte sind die von einer internationalen Jury ausgewählten besten Pressefotos des Jahres zu sehen, Einzelaufnahmen ebenso wie Bilderserien. Zusätzlich gibt es die Sonderschau „Everyday Projects: Gefährdete Tierarten“: Sechs Fotografinnen und Fotografen aus sechs Ländern zeigen mit ihren Bilderserien, wie die Menschheit mit der Tierwelt umgeht. Die Fotoauswahl erfolgte in Zusammenarbeit mit der weltweiten Initiative „The Everyday Projects“.
Aber damit ist die World-Press-Photo-Ausstellung noch nicht komplett: Vorträge und Matineen, Workshops, Filmvorführungen und eine Diskussion vervollständigen das Programm. Samstag, 11. März, 11 Uhr, Schlosssaal: Offizielle Eröffnung mit der kanadischen Fotojournalistin Amber Bracken. Sonntag, 12. März, 11 Uhr, Buchhandlung Isensee, Sonntagsmatinee: Irina Unruh: „Ich bin Djamila“. Montag, 13. März, 18 Uhr: Cine k: Film „Dear Memories“. Dienstag, 14. März, 19 Uhr: VHS Oldenburg: „Medien im Krieg – Wie steht es um die Pressefreiheit?“. Unter Leitung von Prof. Dr. Rainer Lisowski (Hochschule Bremen) diskutieren Dr. Thomas Köcher, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Bremen, die ukrainische Journalistin Natalia Vershko, NWZ-Chefredakteur Ulrich Schönborn. Eine Fotojournalistin mit iranischen Wurzeln von wird von ihren Erfahrungen berichten. Donnerstag, 16. März, 19 Uhr: Landesbibliothek, Kai Löffelbein: „Unser Müll in Afrika“. Der Fotograf reist seit Jahren um die Welt, um für seine fotografischen Langzeitprojekte die sozio-ökonomischen und ökologischen Auswirkungen der Digitalisierung und Globalisierung abzubilden. Davon berichtet er in einem Vortrag. Freitag und Samstag, 17. und 18. März: VHS Oldenburg, Dirk Marwede: „Street Photography“. Der Workshop gibt einen Einblick über verschiedene Arten der Straßenfotografie, über das Fotografieren im öffentlichen Raum, das Erkennen und Antizipieren von Straßenszenen und schließlich das Festhalten des entscheidenden Moments im Bild. Samstag, 18. März, 11 Uhr: Schloss, Vortrag Einführung „The Everyday Projects“. Sonntag, 19. März, 11 Uhr: Buchhandlung Isensee, Sonntagsmatinee: Jonas Kakó: „Colorado – Der sterbende Fluss“. Montag, 20. März: 18 Uhr: Cine k, Film „Rebellinnen – Fotografie. Underground. DDR“. Dienstag, 21. März, 16.30 Uhr: Schloss, Themenführung: „Pressefotografie und Inszenierung“. Dienstag, 21. März, 19 Uhr: Schlosssaal, Vortrag Bernd Hanewinckel: „Bodensatz der Geschichte“. Donnerstag, 23. März, 19 Uhr: Forum St. Peter, Vortrag Tino Pohlmann: „Der Mythos Tour de France“. Freitag und Samstag, 24. und 25. März: VHS Oldenburg, Workshop mit Willi Rolfes: „Naturfotografie”. Sonntag, 26. März,11 Uhr: Buchhandlung Isensee, Sonntagsmatinee: Magnus Terhorst: „Definition von Glück“. Montag, 27. März, 18 Uhr: Cine k, Film „Das Salz der Erde“. Dienstag, 28. März, 16.30 Uhr: Schloss, Themenführung: „Pressefotografie und Inszenierung“. Dienstag, 28. März, 19 Uhr: Schlosssaal, Spotlight Oldenburg, Fünf Fotografinnen und Fotografen aus der Region zeigen, woran sie zurzeit arbeiten. In jeweils 20 Minuten stellen sie ihr Projekt in Bild und Wort vor. Freitag und Samstag, 31. März und 1. April: VHS Oldenburg, Workshop mit Johanna Gnoss: „Architekturfotografie“. Sonntag, 2. April, 11 Uhr: Buchhandlung Isensee, Sonntagsmatinee: Jana Mai: „Die Nachfahren der Wölfe“.
Details zu den einzelnen Punkten des Rahmenprogramms der Ausstellung – auch zu Kosten und Anmeldungen – sind online zu finden unter
