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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Zweitakter, E-Motor und Hobby-Menschenspürhund

03.11.2014

Oldenburg Mit Werder Bremen geht es aufwärts. Untrügliche Zeichen dafür: Am Wochenende gewann die Fußballbundesliga-Mannschaft mit 2:1 in Mainz, und am Sonntag sicherte sich das Team „Werderbowa“ aus der Wesermarsch den ersten Platz beim Bollerwagenwettbewerb des City Managements Oldenburg „Grünkohl Genuss“ zum verkaufsoffenen Sonntag.

Und was beim Fußball ein Elfmeterschießen ist, war beim Bollerwagenwettbewerb die Stichwahl. Damit kannte sich Jurymitglied Christoph Baak aus, der erst vor drei Wochen als CDU-Kandidat die Stichwahl zum Oberbürgermeister gegen Jürgen Krogmann (SPD) verloren hatte. Doch dieses Mal wurden keine Kreuze auf einem Stimmzettel gemacht. Mit ihm verteilten Travestiekünstlerin Gina Solera, die Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing Silke Fennemann, Pferdetag- und Weidefestveranstalter Helmut (Fokki) Fokkena sowie NWZ -Redakteur Thomas Husmann Kartoffeln für die besten Bollerwagen. Den zweiten Platz belegte der „Ollnborger Coolwagen“, dritter wurde das Team „BW-001“, dessen Bollerwagen zwar mit Sperrholz schlicht gestaltet war, aber mit den sympathisch präsentierten technischen Finessen überzeugen konnte.

Einen Preis hätten eigentlich alle verdient gehabt, einen Sonderpreis bekam jedoch nur das Bollerauto – ein Anhänger, der zu einem komfortablen Kindertransporter umgebaut worden war. Für Alkohol ist kein Platz, eher für Windeln und Nuckelflaschen.

17 Bollerwagen stellten sich zur Wahl. Die technischen Details überraschten: Vom 1400-Watt-Elektromotor bis zum Zweitakter, Minibar, Lichterkette, LED-Leuchtspiel, ausklappbarer Theke, Sonnen- wahlweise Regenschirm, verspiegelten Radkappen, Zapfanlage oder Nebelmaschine – es gab eigentlich nichts, was es nicht gab.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn Oldenburger auf Kohlfahrt gehen. Selbst Diskokugel oder Grill fehlten nicht. An einigen Modellen fanden sich Klappfächer für Handtaschen und Schminktäschchen.

Trotzdem scheint der Bau von Bollerwagen Männersache zu sein. Nur ein einziger Wagen wurde von einer Frau präsentiert – und der kam aus Osnabrück, wo die „Kohlspürnasen“ Werbung für die Oldenburger Spezialität machen. An Bord gibt es bei ihnen nur Antialkoholisches. Gezogen wird das Gefährt von einem „Hobby-Menschenspürhund“.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 
Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-oldenburg 
Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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