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NWZonline.de Region

Ist „Anthem“ der neue Bioware-Hit? Erste Eindrücke

31.01.2019

Edmonton Mit Anthem wollen Publisher Electronic Arts und das für seine sehr guten Rollenspiele bekannte Studio Bioware den nächsten Hit im MMO-Markt landen. Durch die Science-Fiction-Welt bewegen wir uns mit sogenannten Javelins, ganz wie Tony Stark in „Iron Man“, und erleben dabei eine spannende Geschichte. Dies können wir entweder alleine oder mit bis zu drei Freunden tun.

Die VIP-Demo für „Anthem“ sollte eigentlich am Freitagabend um 18 Uhr starten, doch die technischen Probleme machten das Spielen so gut wie unmöglich. Überlastete Server und endlose Ladescreens sind nur zwei der Schwierigkeiten, mit denen sich die Fans rumschlagen mussten. Bis in den frühen Morgen war es für die meisten nicht möglich überhaupt einen Blick in das Spiel zu werfen, am meisten litten die Xbox-Spieler unter diesem Problem. Besonders ärgerlich: Zugang zu der VIP-Demo hatten nur Abonnenten eines Bezahlservice von EA (Electronic Arts, der Publisher) oder Vorbesteller des Spiels. Eigentlich sollten die Vorbesteller bis zu drei Freunde mit ins Spiel einladen können, aber auch hier gab es deutliche Probleme, da sie keinen Zugriff auf die Freundes-Codes hatten. Am schlimmsten traf es aber die Personen, die den früheren Zugang bezahlt hatten und trotzdem nicht auf die Demo zugreifen konnten.

Insgesamt kann man durchaus sagen dass gerade für viele Fans die Demo deshalb eine herbe Enttäuschung war. Am 1. Februar soll eine zweite Demo stattfinden, auf diese haben alle Spieler Zugriff, auch welche die nicht dafür zahlen.

Eine Auflistung der Probleme finden sie unten.

Trotzdem war die VIP-Demo kein komplettes Desaster, das Spiel selbst zeigt viel Potenzial, und das Gameplay an sich macht Spaß. Gerade die sogenannten „Fortresses“, eine Instanz für bis zu vier Spieler, in der man gemeinsam um besseren Loot kämpft, bieten eine schöne Abwechslung zu dem doch eher sehr langweiligem Erkunden der Spielwelt. Ob die Geschichte überzeugen kann, wird man erst beim Release des Spiels feststellen. Die drei Missionen, die man antesten konnte, waren zwar interessant, konnten ihre Wirkung aber nicht wirklich entfalten. Dies mag auch daran liegen, dass man in der Demo mit einem fertigen Charakter der Stufe 10 startet und somit keine wirkliche Verbindung zu der Story und den damit verbundenen Personen aufbauen konnte.

Als Fazit kann man folgendes sagen: Vom Gameplay klasse; bei der Technik liegt die Hoffnung auf der Vollversion; Story wirkt interessant, aber ohne Zusammenhang kam kein richtiges Feeling auf.

Verbindungsprobleme mit den EA-Servern: Kaum startete die Demo am 25. Januar um 18 Uhr, machten die Server von Origin dicht. Die Anthem-Demo und selbst andere EA-Titel wie FIFA 19 oder Battlefield 5 waren zeitweise nicht spielbar. Laut Bioware waren allerdings nicht die Server-Kapazitäten das Problem, sondern "andere Fehler".

Freundes-Codes werden nicht akzeptiert: Jeder Vorbesteller und Origin-Access-Kunde hatte die Möglichkeit, bis zu drei Freunden über einen extra generierten Code Zugang zur Demo zu verschaffen. Aus unerfindlichen Gründen hat das Spiel aber viele dieser Codes nicht anerkannt.

Kein Zugriff auf die VIP-Demo trotz Zugriff auf die VIP-Demo: Wer dieses Problem hatte, kam nicht mal bis zum Startbildschirm. Obwohl man im Browser live überprüfen konnte, dass man mit seinem EA-Konto sehr wohl Zugangsrecht zur Demo hat, behauptete das Spiel einfach etwas anderes.

Ladebildschirm-Bug oder „95-Prozent-Bug“: Die wohl nervigste Macke der Demo sorgte dafür, dass Ladebalken regelmäßig kurz vor Schluss stecken blieben (nämlich bei 95 Prozent). Einzige Lösung: Das Spiel per Alt+F4 oder Task-Manager schließen und neu starten.

Man bleibt im Startbildschirm von Anthem hängen: Aus ebenfalls unbekannten Gründen kam man manchmal einfach nicht über den Startbildschirm der Demo hinaus. Auch hier half nur der Task-Manager oder das gute, alte Alt+F4.

Finale Zwischensequenz wird nicht abgespielt: Drei Story-Missionen waren in der Demo spielbar, zum Abschluss sollte man eigentlich ein letztes Mal mit seinem Auftraggeber sprechen, das war allerdings nicht möglich. Sobald man sich zu dem entsprechenden NPC begab und die Sequenz startete, fror das Bild ein. Im Hintergrund dudelte nur noch der dramatische Soundtrack, Alt+F4 war auch hier die einzige Lösung.

Zweiter Javelin lässt sich nicht freischalten: In der Demo konnte man sich von Level 10 bis 15 hochleveln, ab der Stufe 12 schaltete man sich theoretisch einen zweiten Javelin-Kampfanzug frei. Aber aus dieser Theorie wurde häufig keine Praxis. Viele Spieler, die von diesem Bug betroffen waren, mussten auf ihren zweiten Javelin verzichten. Wenigstens verspricht ihnen Bioware dafür eine Entschädigung in der Open Demo.

Rubberbanding innerhalb der Spielwelt: Bei vielen Spielern kam es während den Missionen oder Spaziergängen in der offenen Spielwelt zu sogenanntem „Rubberbanding“, also störenden Lags, die uns hin und her teleportieren.

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