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NWZonline.de Oldennerd

Neues Spiel im Test: Magische Briefe aus Lorethal

30.04.2021

Oldenburg Einige warten seit ihrem 11. Lebensjahr auf einen Brief aus Hogwarts, all jenen, bei denen der Brief nicht eingetroffen ist, möchte „Homunculs Spiel“ jetzt eine Alternative bieten. Was genau die „Magischen Briefe“ sind, erfahrt ihr in dieser Vorschau.

Eines sollte ich direkt vorwegnehmen, bei den Magischen Briefen geht es natürlich nicht um Hogwarts und Harry Potter, die Inspiration des ganzen bezieht sich aber ganz klar aus dieser Quelle. Sebastian Frenzel, der Projektleiter der Briefe, beschreibt das ganze so: „Die Grundidee ist folgende: Die Spieler*innen erhalten jede Woche einen Briefumschlag, in dem sie von neuen Ereignissen in der Welt von Lorethal erfahren und Rätsel lösen, um in der Story voranzukommen. Also quasi ein Briefroman mit Rätseln oder ein Rätselspiel mit Story – beide Bezeichnungen sind möglich. Die Geschichte wird in monatliche Episoden aufgeteilt, sodass zwischen den Monaten jederzeit ein Ausstieg oder eine Pausierung möglich sind.“

Zurzeit befindet sich das Projekt noch bis zum 6. Mai auf der Plattform Kickstarter. Hier kann jeder, der eine Idee für ein Projekt hat, dieses von Unterstützern finanzieren lassen. Inzwischen haben die „Magischen Briefe“ 370 Unterstützer erreicht die eine Summe von über 21.000 Euro zusammengetragen haben. Als Unterstützer ist es möglich zwischen verschiedenen Finanzierungen zu wählen. Für 5 Euro kann man das Projekt einfach nur unterstützen, wer 22 Euro investiert, erhält die ersten vier Briefe, bei 120 Euro schreibt man sich direkt für ein ganzes Semester ein und erhält noch ein kleines Buch als extra. Damit ist das Doppelte des eigentlich angepeilten Ziels erreicht. Durch die Erreichung der Finanzierung sind noch weitere Ziele hinzugekommen. Zwei davon wurden schon erreicht, magische Begleiter ab dem dritten Monat und eine „Hörbuch-Version“ der Einleitung. Das dritte Ziel, ein Alchemie Set, könnte ohne größere Schwierigkeiten noch erreicht werden. Sobald die Kampagne ausgelaufen ist, wird es möglich sein, sich auf der offiziellen Webseite für ein ganz normales Abo einzutragen.

Mit den Crime Letters hat das Team vom Homunculs Verlag in den letzten Jahren auch schon viel Erfahrung sammeln können. Das Prinzip der beiden ist durchaus vergleichbar, nur bietet eine magische Welt natürlich deutlich mehr Möglichkeiten. Beides zeigt auch schon unsere Vorab-Version des ersten Briefs.

Mit einem prall gefüllten Umschlag wird hier nicht zu viel Versprochen. Insgesamt erhalten wir vier hochwertig produzierte Blätter auf dickem Papier in schöner Gestaltung.

Als erstes unser persönliches Anschreiben vom Dekan der ausgewählten Fakultät, welcher uns zur Aufnahme gratuliert. Dazu alle nötigen und wichtigen Informationen über unser Studium, das Benotungssystem und, mit am wichtigsten, unsere erste Aufgabe und damit unser erstes Rätsel.

Als zweites, die Immatrikulationsbescheinigung. Die wird zur Vorlage bei der Wohnheimvermittlung und zum Erwerb von magischer Fachliteratur benötigt. Außerdem dient sie als Passierschein bei den Wächtern der steinernen Brücke zur Akademie. Natürlich können wir mit der Bescheinigung auch BAföG beantragen, sollte der Sachbearbeiter das nicht akzeptieren hilft ein harmloser Verwirr-Zauber.

Als Letztes liegt uns die Wegbeschreibung bei, diese erzählt uns ausführlich und sehr fantasievoll wie wir überhaupt zur Akademie kommen.

Als erstes fällt auf, wie viel Mühe und Arbeit auch in kleine Details geflossen ist. Die Texte schaffen es, die komplette Welt sofort zum Leben zu erwecken. Hier steht nichts dem Harry-Potter-Universum nach.

Das erste Rätsel lässt sich, wenn man etwas Erfahrung mit „EXIT“ oder „ESCAPE“ Spielen hat, recht gut lösen. Für Anfänger des ganzen könnte es aber auch eine kleine Denkübung sein. Schade ist, dass für diesen Fall keine weiteren Hinweise gegeben sind, hier könnte noch nachgebessert werden.

Alles in allem Überzeugt die Vorschau aber jetzt schon und macht Lust auf Anfang Juni, dort geht es nämlich offiziell los.

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