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NWZonline.de Oldennerd

Das X markiert die Stelle

15.08.2019

Oldenburg EA Sports hat für Madden 20 einige Änder- und Neuerungen angekündigt. Das muss nicht unbedingt eine gute Nachricht sein, wie aus der Vergangenheit wohlbekannt ist. Doch einige der neuen Spielereien machen die NFL-Simulation in diesem Jahr zu einem echten Upgrade gegenüber der 19er-Version.

Ganz vorne zu nennen sind dabei die neuen X-Factor-Fähigkeiten für Starspieler. Während sich die Leistungsfähigkeit bislang eher streng an den generellen Attributen der Pixel-Footballer orientierte und damit so etwas wie ein „Momentum („Fifa“-Spieler beißen allein schon bei dem Wort in den imaginären Controller) komplett außen vor blieb, macht Madden 20 diesen Mechanismus transparent, nachvollziehbar und zu einer echten Waffe in kritischen Spielsituationen.

Stars machen den Unterschied

X-Factor ist aber nun mal nicht jeder Spieler, dieses Prädikat ist den wirklichen Superstars vorbehalten. Werden bestimmte Vorgaben im Spiel erfüllt (Mehrere Läufe über mindestens 20 Yards, mehrere vollendete Pässe am Stück oder ein QB-Sack) kommt der Spieler „In the Zone“ und kann nun den Ball weiter oder präziser werfen, Verteidiger einfacher aussteigen lassen oder auch mit zahlreichen zerrenden Händen am Trikot doch den Quarterback zu Boden bringen. So machen Starspieler wirklich den Unterschied in Madden 20.

Auch der seit einigen Jahren anscheinend in jedem Sportspiel verpflichtende Storymodus hat ein paar schöne Neuerungen spendiert bekommen. So darf man nun auch College-Spiele (wenn auch nur zwei) auswählen. Dort und im Combine kann man sich für höhere Aufgaben empfehlen und sein Draftkapital steigern. Ist man dann von einem NFL-Team gewählt worden, geht es in eine relativ normale Saison, in den XP gesammelt und in Spielerverbesserungen gesteckt werden kann. Das macht Spaß – aber eigentlich nur in der ersten Saison: Denn innerhalb dieser steigt unser Quarterback vom Notnagel fast schon in MVP-Sphären auf, der Raum für weitere Verbesserungen bleibt in der Folge klein. Realistischer wäre eine längere Entwicklungszeit gewesen, was den normalen Konsolenzocker wohl aber abgeschreckt hätte.

Bleibt doch alles beim Alten?

Daneben bleibt eigentlich fast alles beim Alten. Als Modi stehen neben den bereits genannten Face of the Franchise und Franchise auch wieder das normale Sofort-Spielen und Madden Ultimate Team (MUT) zur Verfügung. Technisch gibt es die bekannten kleinen Schritte: Die Animationen sehen wieder ein bisschen besser aus, ebenso die Stadien und die Gesamtpräsentation. Am Gameplay ändert EA kaum etwas. Und die altbekannten Glitches sind auch wieder dabei.

Lohnt es also, zwischen 50 und 60 Euro für ein Spiel auszugeben, das erstens weiterhin nur auf Englisch verfügbar ist und in der Vergangenheit meist nur ein Kaderupdate im Vergleich zur Vorjahresversion war? 2019 ist das tatsächlich der Fall. Denn die X-Factor-Fähigkeiten bringen eine ganz neue Dimension ins Spiel und geben das Gefühl, tatsächlich mit der Elite im American Football zu spielen.

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