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NWZonline.de Oldennerd

Urlaub im eigenen Wohnzimmer durch „The Touryst“

15.02.2020

Oldenburg Ab in den Urlaub! Das dachten sich wohl auch die Entwickler von „The Touryst“ für die Nintendo Switch. Was der Urlaub für unterwegs mit sich bringt, hat NWZ-Mitarbeiter Andre Mentrop getestet.

Mit „The Touryst“ bringt der kleine Münchener Entwickler „Shin’en“ sein 32. Spiel auf den Markt. Im aufgehübschten Minecraft-Pixel-Look wird der Spieler als Tourist auf einer kleinen tropischen Insel abgeladen und kann fortan seinen Urlaub genießen. Ohne große Einführung oder Erklärung hüpft man vom Boot direkt auf die Insel und weiß gar nicht, was man zuerst tun soll. Doch genau hier liegt der Reiz von „The Touryst“: im Erkunden, Entdecken und Ausprobieren.

Minecraft und Lego vereint

Wenn der Spieler am Anfang die kleine Insel erkundet, fällt direkt ein großes Monument und ein kleiner Laden auf. Während zu Beginn nur eine Insel zur Verfügung steht, kommen im Laufe des Spiels immer mehr hinzu – alle mit ihrem ganz eigenen Stil. Das Spiel vereint eine Mischung aus Minecraft und Lego, gepaart mit einem Tilt-Shift-Effekt erzeugt es dabei richtiges Urlaubsfeeling. Doch zu viel sollte man von der Größe der Inseln nicht erwarten. Hier gilt ganz klar: „weniger ist mehr“. Auch die Anzahl ist überschaubar. Dies tut dem Spiel selber aber keinen Abbruch, schließlich wollten die Entwickler keine 100 Stunden GTA entwickeln, sondern eine Indie-Perle für zwischendurch.

Urlaubsfeeling auf dem Bildschirm: „The Touryst“ von Nintendo Switch (Bild: Nintendo)

Überall gibt es etwas zu sehen, zu entdecken und zu erleben. Manchmal hilft man als Spielern anderen Touristen, ein neues Ausflugsziel zu finden oder man knipst ein paar Bilder für das Museum. Surfen, Fußball und eine Arcade Halle stehen auch zur Verfügung. Doch ich wollte herauszufinden, was es mit den Monumenten auf sich hat. Sie bilden eine Art losen roten Faden, der durch die Geschichte führt. Dabei ist es nicht nur die Aufgabe herauszufinden, wie man überhaupt in die Monumente gelangt, sondern vor allem die kleinen Rätsel im Inneren zu lösen. Wer mal nicht weiter weiß, versucht sich erstmal an einer anderen Tätigkeit oder schaut im Laden vorbei, ob man etwas Neues lernen kann, das weiterhelfen könnte.

Sprünge ins Leere

Die meiste Zeit lässt sich das Spiel sehr gut steuern, nur ab und an kommt Frust auf, wenn sich die Kamera nicht frei bewegen lässt und die Szenerie dadurch unüberschaubar wird. Dies sorgt dann für Sprünge ins Leere, welche den Fortschritt des Abschnitts zurücksetzten können.

Fazit

Vom ersten Moment an überzeugt „The Touryst“ durch seine liebevolle Grafik und Atmosphäre. Auch wenn es nicht viel Abwechslung gibt, macht das Erkunden der Inseln und das Lösen der Rätsel immer wieder Spaß. Für seine 20 Euro bekommt man ein gut gemachtes, circa fünf bis zehn Stunden langes Spiel, welches einem auch unterwegs das Gefühl von Urlaub vermittelt.

Zwar sorgt die Steuerung manchmal für Frust-Momente, diese halten sich aber in Grenzen. Wir hoffen auf eine Fortsetzung, denn sowohl die Idee wie auch die Umsetzung haben überzeugt.

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