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NWZonline.de Oldennerd

“Dorfromantik“ im Game-Test: Ich bau ein Dorf für dich

07.04.2021

Oldenburg „Dorfromantik“ ist das Erstlingswerk von Toukana Interactive. Hinter dem Namen verstecken sich vier Berliner Studenten, die Ihren Gedanken einfach einmal freien Lauf gelassen haben. Zwar ist das Spiel noch nicht komplett fertig, erwerben kann man es aber schon im Steam Early Access. Dieses Programm ist dazu da, Entwicklern die Möglichkeit zu geben, mit Ihren Projekten schon mal an den Markt zu gehen und so die Finanzierung zu sichern – aber auch, mit dem Feedback der Spieler ihr Spiel zu verbessern.

Dazu sagen die Entwickler selber: „Ursprünglich hatten wir uns selbst für Dorfromantik einen Zeitraum von etwa einem Jahr gesetzt, wobei damit der Release auf Mitte/Ende 2021 fallen würde. Aus unserer Sicht ist „Dorfromantik“ aber bereits in einem perfekt spielbaren und stabilen Zustand mit allen Kernmechaniken und viel Feinschliff.“

Soweit ich das sehe, kann man Ihnen da nur beipflichten. „Dorfromantik“ läuft super! Die Kernmechaniken funktionieren und machen Spaß.

Aber worum geht es in Dorfromantik? Am besten vergleichen kann man das Spielprinzip wohl mit dem Brettspiel „Carcassonne“, aber dann irgendwie auch nicht. Wir befinden uns am Anfang auf einem nahezu komplett leeren Spielfeld. Eine zufällig ausgewählte Karte mit fünf Seiten liegt vor uns. In der rechten unteren Ecke sehen wir eine weitere Karte und darunter einen Stapel. Unser Ziel ist es nun immer weiter Karten anzulegen, bis wir irgendwann keine mehr besitzen.

Jede Spielkarte ist einzigartig

Es gibt Wald-, Dorf-, Feld-, Fluss-, Schienen- und Wiesenkarten. Allerdings können auf einer Karte auch mehrere Bereiche vorhanden sein. Das Spiel zwingt uns nur bei den Fluss- und Schienenkarten diese aneinanderzulegen. Ein Fluss oder Schienen können halt nicht einfach an einem Haus oder in einem Wald enden. Allerdings müssen wir nicht an diese dranlegen. Wer möchte, macht einfach einen weiteren Fluss.

Das Prinzip ist einfach und Simpel. Am besten legen wir Karten, die zusammen gehören aneinander, um Punkte zu erhalten. Jede Seite, die mit einer passenden Seite verbunden wird, gibt 10 Punkte. Sollten wir es schaffen, dass eine Karte an allen Seiten passende Gegenstücke hat, gibt es noch einmal 60 Zähler obendrauf.

Zusätzlich haben manche Karten noch Aufgaben. Hier gibt es zwei verschiedene. Entweder ich soll eine ganz genaue Zahl an Objekten nebeneinanderlegen oder die Zahl muss einfach nur höher sein als die angegebene. Dies wird durch ein Plus neben der Zahl gekennzeichnet. Beim Abschluss gibt es neue Karten für unseren Stapel und wir können weiter spielen.

Ein ganz entscheidender Punkt für das Spiel ist die Optik. Durch absolut liebevolles Design sieht einfach so gut wie alles, was wir legen verträumt und schön aus. Dadurch, dass wir nicht wissen, was wir als Karten haben, sind wir immer dazu gezwungen zu Puzzeln. Durch die Highscore-Funktion motiviert das Spiel einen immer weiter, noch eine Runde spielen zu wollen. Dazu kommen Aufgaben, die neue Karten freischalten. Manche haben einen echten Nutzen, andere verschönern nur die Landschaft.

In Zukunft soll es noch weitere Karten, mehr Dinge zum Freischalten und einen Kreativmodus geben. Eine Änderung an den Kernmechaniken ist allerdings nicht geplant. Also auch kein Multiplayer oder ein Einbau von Handel & Ressourcenmanagement. Meiner Meinung nach ist das die richtige Entscheidung.

Fazit:

„Dorfromantik“ überzeugt mit seinem Charme und dem Gameplay. Es ist zwar simpel, aber animiert dazu immer wieder noch eine neue Runde spielen zu wollen. Die entspannende Musik, keinen Zeitdruck, einfach überlegen zu können, was man als Nächstes macht: Alles das sind Dinge, die ich an dem Spiel liebe. Für nicht mal neun Euro bekommt man hier ein Game, mit dem man Stunden verbringen kann und das zumindest bei mir nicht für Langeweile, sondern Entspannung sorgt.

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