• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Olympische Winterspiele Ski Alpin

Von historischem Sieg überwältigt

13.01.2014

Adelboden Überwältigt nach seinem Weltcup-Kunststück warf sich Felix Neureuther in den Schnee. Vier Jahrzehnte nach Max Rieger feierte der 29-Jährige den erst zweiten Sieg eines Deutschen im Riesenslalom. „Das ist echt der Wahnsinn. Vor zwei, drei Jahren hätte ich nie zu träumen gewagt, dass ich mal einen Riesenslalom-Weltcup gewinne“, staunte Neureuther in Adelboden selbst über den zweiten Weltcup-Sieg im zweiten Rennen des Olympia-Jahres.

Was keinem Markus Wasmeier, keinem Armin Bittner und auch sonst keinem deutschen Alpin-Topmann gelang, glückte nun Neureuther. Wie Rieger im März 1973 fuhr er im Weltcup auf das Riesentorlauf-Podest und ließ sich von 30 000 Zuschauern in der Schweiz feiern. „Dass das heute passiert, ist brutal. Das ist auch historisch“, betonte er. Neureuther schickt sich an, der erfolgreichste deutsche Weltcup-Fahrer zu werden.

Die erfolgreichsten deutschen Männer

Mit seinem zweiten Sieg in 2014 und dem ersten Erfolg im Riesenslalom hat Neureuther seinen Vater in der Bestenliste der deutschen Alpinen überholt. Die meisten deutschen Weltcup-Siege haben: Markus Wasmeier (9 Siege), Felix Neureuther, Armin Bittner (beide 7), Christian Neureuther (6), Josef Ferstl Senior (3), Peter Roth, Max Rieger, Max Rauffer, Franz Vogler, Alois Vogl (alle 1).

Die Krönung eines herausragenden Wochenendes blieb am Sonntag verwehrt. Neureuther fädelte als Zweiter des ersten Durchgangs beim Slalom im Zielhang ein und schied aus – Adelboden verließ er vier Wochen vor den Olympischen Winterspielen aber trotzdem mit einem guten Gefühl: „Das gestern war unbeschreiblich, daran ändert auch der Einfädler heute nichts.“ Der erste Riesentorlaufsieg eines deutschen Fahrers seit fast 41 Jahren „hat in Deutschland ganz schön was ausgelöst“, meinte er im ORF stolz zu dem Sensations-Coup vom Sonnabend.

44 Sekunden lang sah es auch bei seinem zweiten Auftritt auf dem Chuenisbärgli in der Schweiz so aus, als könnte Neureuther mindestens für einen weiteren Podestplatz sorgen. Dann aber „habe ich den Schwung ein bisschen zu früh angesetzt und es war vorbei. Das ist schon ärgerlich“, sagte er. Den Sieg sicherte sich Weltmeister Marcel Hirscher aus Österreich.

Sicher ist eins: Neureuther hat mit dem unerwarteten Sieg große Hoffnungen für Sotschi geweckt – auch wenn Alpindirektor Wolfgang Maier nur ungern darüber spricht: „Olympia ist weit weg. Es hat auch noch nie gut getan, wenn man die Leute zu sehr unter Druck setzt.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.