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NWZonline.de Olympische Spiele

Aus der 2. Bundesliga zu den Olympischen Spielen

14.02.2018

Pyeongchang /Oldenburg Von Kassel nach Pyeongchang, vom deutschen Eishockey-Zweitligisten ins Team der Eishockey-Weltmacht USA – mit 33 Jahren erfüllt sich für James Wisniewski endlich der Traum von der Olympia-Teilnahme. Dabei hatte der Verteidiger im vergangenen Sommer noch über sein Karriereende nachgedacht. Dass nun doch alles anders kam, verdankt er der nordamerikanischen Profiliga NHL, die ihre Saison für die Olympischen Winterspiele nicht unterbricht.

576 Spiele in der NHL

Rückblick: Wisniewski war Junioren-Weltmeister mit der U18 und U20 und spielte zehn spektakuläre NHL-Jahre, die 2015 nach 576 Spielen jäh mit einem Kreuzbandriss endeten. Nach der Verletzungspause spielte er für Teams in Russland, in der Schweiz und in der amerikanischen Zweiten Liga.

Im vergangenen Sommer stand er ohne Verein da und überlegte sogar, die Karriere ganz zu beenden. Doch dann hieß es plötzlich: Die NHL gibt ihre Profis nicht für Olympia frei – und Wisniewski schöpfte Hoffnung, sich doch noch den Traum von Olympia zu erfüllen.

Eindrucksvolle Statistik für Kasseler

Der US-Amerikaner heuerte bei den Kassel Huskies in der DEL2 an – und machte mit eindrucksvollen Statistiken und seinem gefährlichen Powerplay-Spiel auf sich aufmerksam. Bis zum Jahresende schoss er in 23 Spielen acht Tore und gab weitere 28 Assists – kurz vor Silvester kam der Anruf von Jim Johannson, dem Manager des US-Nationalteams.

„Ab da war ich aufgeregt. Mein Herz hat schneller geschlagen, ich hatte Gänsehaut. Das war total emotional“, sagte Wisniewski der Zeitung „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ kurz nach seiner Olympia-Nominierung.

Olympia einzigartiges Erlebnis

Mit dem US-Team wolle er nun „ein tolles Turnier spielen und eine Medaille holen“, sagte der 33-Jährige vor dem Auftaktspiel gegen Slowenien an diesem Mittwoch (13.10 Uhr MEZ) und ergänzte: „Es wäre großartig, wenn ich mich so für einen neuen NHL-Vertrag empfehlen könnte. Es wäre das Größte, zu den Playoffs in diese Liga zurückzukehren. Die Wechselfrist endet am 26. Februar.“ Also einen Tag nach dem Eishockey-Finale in Pyeongchang, in dem er gerne spielen würde.

Sollte es mit der NHL aber doch nichts mehr werden, könne er sich vorstellen, noch bis zum Saisonende bei den Huskies zu spielen. Erstligist Adler Mannheim hatte kurz vor Wisniewskis Abreise nach Südkorea noch mit dem 33-Jährigen verhandelt – dann aber auf eine Verpflichtung verzichtet. Unabhängig von weiteren Karrierestationen stellte der US-Amerikaner klar: „Ich weiß jetzt, dass es doch noch nicht Zeit ist aufzuhören. Ich will weiter Eishockey spielen.“

An die Olympischen Spiele hat er derweil ganz eigene Erwartungen: „Ich möchte diese Zeit voll auskosten. Es ist schließlich einmalig: Ich werde nie wieder ein Olympionike sein.“

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Pyeongchang 2018
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Gloria Balthazaar Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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