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NWZonline.de Olympische Spiele

Buntes Feuerwerk zum Abschied

26.02.2018

Pyeongchang Schrill, bunt, laut – und mit Symbolen des Friedens: Die Winterspiele in Pyeongchang sind seit Sonntag um 21.40 Uhr (13.40 Uhr MEZ) Geschichte und sollen als Hinterlassenschaft der unruhigen Region entspanntere Zeiten geben. Das ist jedenfalls die Hoffnung von IOC-Chef Thomas Bach. „Athleten aus Süd- und Nordkorea, ihr habt mit eurem gemeinsamen Einmarsch euren Glauben an eine friedliche Zukunft geteilt. Ihr habt gezeigt, dass der Sport die Leute in einer fragilen Welt zusammenbringen kann. Ihr habt gezeigt, wie der Sport Brücken bauen kann“, rief der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees in seiner Rede am Sonntag zum Ende des 17-tägigen Spektakels.

Es war einer der emotionalsten Momente der gut zweistündigen Schlussfeier. Nordkoreas Eiskunstläuferin Ryom Tae Ok, Südkoreas Skeleton-Sieger Yun Sungbin, Tonga-Mann Pita Taufatofua und Sportler der kommenden vier Olympischen Spiele, darunter US-Skistar Lindsey Vonn und Frankreichs Biathlon-König Martin Fourcade, hatte Bach auf der großen Bühne um sich geschart und ein Symbol des Friedens senden wollen. Anschließend erlosch um 21.53 Uhr das olympische Feuer.

Während die deutsche Fahne bei der Schlussfeier von Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff geschwenkt wurde, fehlte Russlands Fahne nach zwei Dopingfällen weiter – die Sanktionen wurden am Sonntagmorgen auch für die Schlussfeier ausgedehnt. Das IOC hatte Russland den Einmarsch unter eigener Fahne und in der längst bereitliegenden Teamkleidung verweigert. Zu schwer wogen die erneuten Doping-Sündenfälle der Russen bei den Winterspielen. Doch schon in wenigen Tagen könnten die als Strafe für den organisierten Sportbetrug von Sotschi 2014 verhängten Sanktionen enden. Sollten alle weiteren Dopingproben von Pyeongchang als negativ bestätigt werden, wird die Suspendierung von Russlands Olympischem Komitee (ROC) aufgehoben.

Eingestimmt wurden die Zuschauer vor dem Einzug der Mannschaften mit einer Mischung aus Klängen eines traditionellen Saiteninstruments und E-Gitarrenmusik. Stark umjubelt und untermalt von koreanischer Musik zogen die koreanischen Sportler ein – die Nordkoreaner vorneweg. Die Schluss-Show war ein bunter Strauß aus Musik, Tanz, Lichterschau und Feuerwerk. Tänzer zeigten eine moderne Choreographie, die den freien Willen des Menschen und die Geburt einer neuen Zeit symbolisieren sollte.

Am 9. März werden in Pyeongchang wieder die Tore zu den Paralympics geöffnet. Bis zum 18. März kämpfen dann wieder Athleten aus aller Welt um Gold, Silber und Bronze.

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Pyeongchang 2018
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