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NWZonline.de Region Osnabrück

Analyse: Umgang mit Flüchtlingen nach 2. Weltkrieg

11.02.2020

Osnabrück Migrationsforscher der Universität Osnabrück wollen in drei Projekten den Umgang mit Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg analysieren. Die Alliierten hätten damals Programme initiiert, wie mit Flüchtlingen und den sogenannten „Displaced Persons“, etwa befreite KZ-Häftlinge oder Zwangsarbeiter, zu verfahren sei. Sie konnten in ihre Heimatländer zurückgeschickt, dort, wo sie bei Kriegsende waren, integriert oder anderswo neu angesiedelt werden. Professor Christoph Rass und weitere Historiker analysieren die besagten Aushandlungsprozesse.

Im ersten Projekt geht es um die Neuansiedlung europäischer „Displaced Persons“ und Flüchtlinge in Venezuela, im zweiten um die Entscheider innerhalb der Internationalen Flüchtlingsorganisation (IRO). Das dritte Vorhaben widmet sich der Integration der „Displaced Persons“, die in Deutschland geblieben sind.

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