Osnabrück - Das katholische Bistum Osnabrück will Priestern, die sich des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht haben, das Gehalt bis auf 1000 Euro kürzen. „Wir beabsichtigen, eine entsprechende Regelung einzuführen, müssen das aber zuerst noch rechtlich abklären“, sagte Sprecher Hermann Haarmann am Donnerstag dem Nachrichtendienst epd. Von den 1000 Euro würden noch Beiträge etwa für die Krankenversicherung und Miete abgezogen, sodass den Priestern zum Leben kaum mehr als der Sozialhilfesatz bliebe. Es würde aber jeder Einzelfall überprüft.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
