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NWZonline.de Region Osnabrück

Rechtsradikaler Sänger beschäftigt Gericht

30.05.2013

Osnabrück Der rechtsradikale Sänger Daniel Giese geht gegen seine Verurteilung wegen Volksverhetzung vor. Am Donnerstag kommender Woche beschäftigt sich das Osnabrücker Landgericht in einer Berufungsverhandlung mit dem Fall. Das teilte ein Gerichtssprecher am Mittwoch mit. Das Amtsgericht Meppen hatte den 43-Jährigen im vergangenen Oktober zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Das Gericht interpretierte Gieses Lied „Döner Killer“ auf der CD „Adolf Hitler lebt“ als Solidaradresse an die Täter der rechtsextremen NSU-Terrorzelle. Die Opfer würden damit zudem verunglimpft. Die CD war 2010 veröffentlicht worden - bevor die NSU-Mordserie im Herbst 2011 bekanntgeworden war.

Laut niedersächsischem Verfassungsschutz hatte Gieses Band „Gigi und die braunen Stadtmusikanten“ aber kein Wissen von der NSU-Terrorzelle.