Osnabrück - Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer jungen Kurdin hat die Verteidigung am Donnerstag einen Freispruch für den angeklagten Vaters gefordert. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 71-Jährigen vor, zusammen mit seinem Schwiegersohn seine eigene Tochter umgebracht zu haben, weil sie die Ehre der Familie verletzt haben soll.
Es gebe keinen Anhaltspunkt für eine geplante Tat, sagte einer der Verteidiger in der Verhandlung am Osnabrücker Landgericht. Die Polizei habe einseitig gegen den Vater ermittelt. Das Urteil soll in einer Woche gesprochen werden.
