• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Stadtteile Osternburg

Breslauer Straße: Siedlung bekommt wieder was fürs Dach

18.05.2016

Osternburg Mit 38 700 Euro unterstützte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) bereits im vergangenen Jahr die Dachsanierung von zwei Häusern in der denkmalgeschützten Siedlung an der Breslauer Straße (NWZ  berichtete). An diesem Dienstag überbrachte Dörte Lossin, Ortskuratorin Oldenburg der DSD, symbolisch einen weiteren Fördervertrag – diesmal 28 300 Euro: Geld für die Dachsanierung der Häuser 50/52 dank zweckgebundener Spenden und der Lotterie Glücks-Spirale.

Das Schriftstück nahmen in Anwesenheit von Udo Spähn von Lotto Niedersachsen Antje Otte vom Vorstand der Wohngenossenschaft HunteWoGen eG und weitere Mitglieder entgegen. Den Angaben zufolge gehören die Häuser zu den mehr als 340 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der Glücks-Spirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Niedersachsen fördern konnte.

Ein Blick zurück: In den frühen 1920er-Jahren plante die einst Gemeinnützige Siedlungs-Gesellschaft (GSG) für junge Arbeiterfamilien der Glashütte sowie Angestellte von Post und Bahn Mehrfamilienhäuser in der Breslauer Straße in Osternburg. Mit der Architektur der Siedlung orientierte man sich an der Wohnreformbewegung der damaligen Zeit. Bei der Errichtung der Bauten wurde also auf Licht, Luft und Grünanlagen ebenso großer Wert gelegt wie auf die „ästhetische Anmutung“.

Besonders charakteristisch für die Gestaltung ist die Verbindung von Aspekten regionaler Bautradition – wie etwa durch Materialwahl, Walmdach und breite Gauben – und einer im Detail sachlichen und äußerst sparsamen Formensprache. Die Siedlung errichtete die Bau- und Wohngesellschaft. Drei im Krieg zerstörte Häuserblocks wurden später wieder aufgebaut, so dass die Siedlung weiterhin in ihrer ursprünglichen Form existiert.

Die von 1928 bis 1935 entstandene Wohnsiedlung besteht aus einer beidseitig schräg zum Straßenverlauf angeordneten Bebauung aus 27 freistehenden Wohnhäusern. 16 dieser Häuser gehören mittlerweile der Hunte WoGen eG. Um die denkmalgeschützte Wohnsiedlung zu erhalten, gründete man zunächst im Jahr 2006 den Förderverein Breslauer Straße. Aus ihm ging dann zwei Jahre später die Wohngenossenschaft hervor, die seit 2010 Häuser der Siedlung erwirbt, um sie in diese eigens für die Siedlung gegründete Siedlungswohngenossenschaft aufzunehmen (NWZ  berichtete).


Infos:   http://huntewogen.de 

NWZ-Immo.de
Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus, Gewerbe oder Grundstück?

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.