Hinte - Was für eine Nachricht: Da sind die Teams voll in der Vorbereitung und freuen sich auf ein Turnier auf Kunstrasen in Hinte - sind also gut drauf. Und müssen aber wegen Corona-Fällen in ihren Reihen doch die Reißleine ziehen. In dieser dann eher negativen Stimmungslage beim RSV Visquard und FT Groß Midlum kommt eine positive Nachricht gerade recht.
Und dafür sorgte bei Stefan Eeten (RSV) und Matthias Janssen (FT) ein weiterer Trainer. Matthias Voss vom TuS Eintracht Hinte, der auch für die sportlichen Belange des „Allianz-Peters-Wintercups“ zuständig ist, machte beiden Mannschaften ein schönes Präsent. „Mir tut es selber leid, dass sie absagen mussten, weil das Turnier auch zur Vorbereitung genutzt wird, die haben sie ja nun nicht“, sagte Voss. Also bot er an, dass beide Mannschaften am 19. Februar um 12 Uhr, wenn alle Spieler wieder fit sind, ein Testspiel gegeneinander in Hinte auf dem Kunstrasenplatz am Bleskeweg bestreiten können.
„Ich habe mich über das Angebot gefreut“, sagte Eeten. Der RSV-Trainer findet es super, dass das Turnier in Hinte, trotzdem er mit seinem Team absagen musste, stattfinden kann. Gerne hätte er mit seiner Mannschaft dort gespielt. „Und ich hätte vielleicht auch am Samstag eine Truppe aufstellen können, aber!“ Das „aber“ sagt eigentlich alles, denn er wäre ja nur mit negativ getesteten Spielern angetreten. „Wenn dann aber am Sonntag einer dieser Spieler auf einmal positiv getestet werden würde, wäre das richtig schlecht gewesen. Also habe ich abgesagt.“
Genauso lief es in Groß Midlum. Auch dort waren in der vergangenen Woche fünf Trainingseinheiten angesetzt, alle waren schon in Vorfreude auf das Turnier. „Von den fünf Einheiten haben wir nur anderthalb gemacht, dann häuften sich die positiven Tests bei uns“, sagte Trainer Matthias Janssen. Auch er und Trainer Fabian Neubert waren sich sicher, dass sie eine Mannschaft noch hätten stellen können. Aber das Risiko, wie auch Eeten in Visqaurd es sah, wollte keiner eingehen.
In beiden Mannschaften ist es so, dass positiv getestete Spieler teilweise keine Symptome zeigen, andere wiederum von leichten Erkältungssymptomen sprechen. Aber, das betonen alle Trainer, keiner möchte jemand anderen anstecken, der dann vielleicht einen schweren Corona-Verlauf hat. Man sei sich der Verantwortung bewusst, sagen Eeten und Janssen.
Wenn alle gesund sind, dann bestreiten sie das Testspiel gerne. Allerdings hat Eeten ein kleines Problem: „Bei mir sind viele Handwerker im Team, da ist ein Spiel um 12 Uhr am Samstag schwierig.“ Dennoch denkt Eeten, dass ein Termin gefunden werden kann. Bis dahin hoffen Eeten und Janssen, dass alle Spieler schnell und gesund wiederkommen.
