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NWZonline.de Region Ostfriesland

Feuerwehr trainiert mit der Luftwaffe: Militär beschützt die Feuerwehr

21.09.2021

Aurich Der Polizeipräsident landet mit einem Flugzeug auf einem Feld, ein Feuergefecht entbrennt. Das Militär muss in den Wirren der Kampfhandlungen die Feuerwehrwehren schützen. Bei der militärischen Langzeitübung „Friesischer Löwe 2021“ der Bundeswehr in Aurich-Brockzetel übernahmen die ostfriesischen Feuerwehren eine wichtige Rolle. Das teilt Sprecher Manuel Goldenstein für den Kreisfeuerwehrverband mit. In dem Szenario, das in dem umkämpften Gebiet des fiktiven Frieslanien spielt, mussten die zivilen Feuerwehren abgesichert und rasch evakuiert werden. Feuerwehren aus den Landkreisen Aurich, Wittmund und Friesland stellten Löschfahrzeuge und einen Einsatzleitwagen sowie Personal. „Für die Bundeswehr war es das erste Mal in ihrer Geschichte, dass zu einer militärischen Übung zivile Feuerwehren hinzugezogen wurden“, so Goldenstein. Ungewöhnlich war für eine militärische Übung auch, dass Führungskräfte der Feuerwehren im gebührenden Abstand zuschauen konnten. „Diese Erfahrung sorgte auf beiden Seiten für positive Reaktionen und fördert die zivilmilitärische Zusammenarbeit“, so Goldenstein. Bei Auslandseinsätzen komme es öfter vor, dass zivile Feuerwehren bei der Sicherstellung des Brandschutzes die Streitkräfte unterstützen. Der stellvertretende Regimentskommandeur Oberstleutnant Artur Zielinski bescheinigte allen Kräften eine gute Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit könne noch ausgeweitet werden.

Militär-Feuerwehr bildet zivile Feuerwehren aus

Dabei werden die ausländischen, zivilen Feuerwehren durch die militärischen Brandschutzkräfte der Bundeswehr vor Ort ausgebildet. Geschützt wurden die Feuerwehrfahrzeuge von Infanteristen. Die Feuerwehrkameraden wurden an einem Sammelpunkt abgeholt und Panzerfahrzeugen in Kolonne zum Fliegerhorst Upjever eskortiert. Dort folgte eine Unterweisung in Flugzeugbrandbekämpfung. „Es ist eine nicht alltägliche Schulung für die freiwilligen Feuerwehren, die die erlernten Inhalte auch in ihre Ortsfeuerwehren tragen werden“, so Goldenstein. Dabei konnte auch ein Flugfeldlöschfahrzeug (FLF) geführt und bedient werden.

„Es war eine gute Zusammenarbeit“: Führungskräfte der Feuerwehr mit Oberstabsfeldwebel Markus Graf (rechts). Bild: Feuerwehr

Nach der Schulung ging es für die 28 Einsatzkräfte mit ihren sechs Fahrzeugen der zivilen Feuerwehr unter Militärschutz in das Übungsgelände der Bundeswehr in Brockzetel. Dort wurden ein Einsatzleitwagen 2 (ELW2) im dichten Wald, zwei geländegängige Tanklöschfahrzeuge (TLF) und ein Löschgruppenfahrzeug des Katastrophenschutzes (LF20-KATS) an der Start- und Landebahn der Anlage positioniert. Die Bahn dient im Normalfall Segelfliegern, wurde jedoch durch das Militär umgebaut, damit größere motorisierte Flugzeuge starten und landen konnten.

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Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Militär verlief reibungslos

Bei der Übung wurde die Kommunikation zwischen den zivilen Einsatzkräften und dem Militär über Funk geübt. Hier war ein einwandfrei Verlaufen zu verzeichnen. Die an der Start- und Landebahn positionierten Tanklöschfahrzeuge stellten den Brandschutz für ein tatsächlich landendes Flugzeug sicher, bei der Landung und dem späteren Start. Die Feuerwehren sind im Anschluss wieder in einer gesicherten Kolonne zurückgekehrt auf den ehemaligen NATO-Flugplatz Jever/Upjever.

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