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NWZonline.de Region Ostfriesland

Kliniken, Praxen und Einrichtungen in Aurich: Ungeimpftes Pflegepersonal - so reagieren Unternehmen

15.09.2021

Aurich Der Druck auf Ungeimpfte steigt: Die Zwei-G Regel (Geimpft und Genesen) wird auch in Niedersachsen diskutiert. Ab Oktober werden außerdem Corona-Tests für Ungeimpfte kostenpflichtig. Die Nachricht dahinter ist eindeutig: Lasst euch impfen. Aktuell beträgt die Impfquote laut Robert-Koch-Institut in Niedersachsen 64 Prozent. Noch immer gibt es viele Menschen in der Region, die noch nicht geimpft sind. Besonders heikel ist diese Tatsache in Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen. Für viele Leiter und Ärzte stellt sich inzwischen die Frage: Wie gehen wir mit ungeimpftem Personal um?

Heiko Friedrich, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Pflegebutler, fährt da eine klare Linie: „Geimpftes Personal muss sich bei uns zweimal die Woche testen lassen, ungeimpftes Personal hingegen täglich.“ Von 700 Angestellten in Niedersachsen schätzt er, dass etwa 80 bis 100 Mitarbeiter (etwa 14 Prozent) ungeimpft sind. Er hofft, dass sich zukünftig noch mehr Angestellte impfen lassen werden. „Ich baue auf die Freiwilligkeit“, erklärt Friedrich.

Unterschiede in Klinken und Pflegeheimen

Während bei Pflegebutler schon ein Unterschied zwischen ungeimpftem und geimpftem Personal gemacht wird, gibt es diesen in der Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich und den Kliniken in Emden und Norden nicht. Dort lag die Impfquote der Mitarbeiter Mitte des Jahres bei 80 Prozent. Inzwischen vermutet die Klinik aber, dass die Zahl etwas höher ausfällt.

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Beim Umgang mit dem noch ungeimpften Personal machen die Kliniken in Aurich, Emden und Norden keine Unterschiede. „Alle Mitarbeiter unserer Kliniken setzen unabhängig vom individuellen Impfstatus die gültigen Sicherheits- und Hygieneregeln um“, erklärt Kliniksprecherin Annika Weigelt. Bislang sei kein Fall bekannt, in dem eine Infektion durch einen Mitarbeiter eingetragen worden wäre, erklärt sie weiter.

Keine Impfpflicht bei den Kassenärzten

Detlef Haffke, Pressesprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsens, stellt auch noch einmal klar: „Wir haben keine Impfpflicht.“ Haffke hat sich vor allem mit der Regelung für Hausarztpraxen beschäftigt. Dort gibt es immer mehr Praxen, die ungeimpftes Personal aus dem klassischen Patientenkontakt mit vulnerablen Gruppen herausnehmen. „Es gibt auch eine sogenannte Arbeitsschutzvorkehrung für Arbeitgeber, die den Schutz für die Patienten und auch dem Personal gewährleisten muss. Darunter zählt aktuell genügend Desinfektionsmittel, Schutzausrüstung und Spuckschutze für das Personal zu haben. Außerdem sollte die Abstandsregel einzuhalten sein.“

Damit kein Personalmangel aufgrund ungeimpften Personals in Notdiensten besteht, sorgt der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst für Ersatz. „Es gibt immer auch Mitarbeiter, die sich nicht impfen lassen können aus bestimmten Gründen. Für diese organisieren wir für Notdienste, in denen direkter Patientenkontakt gefordert ist, Ersatz“, stellt Haffke klar.

Annika Schmidt Redakteurin / Redaktion Aurich
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