Aurich - Schlechte Nachricht für die Beschäftigen des Windkraftunternehmens Enercon: Nach verheerenden Einbußen in den vergangenen beiden Jahren ist den Mitarbeitern des Auricher Konzerns nun das Urlaubsgeld gestrichen worden. Das geht aus einem internen Enercon-Papier hervor. Das Auricher Unternehmen begründet den Schritt mit der Corona-Krise. Die Entscheidung stößt allerdings nicht nur der Belegschaft sauer auf, sondern auch der Gewerkschaft.

Die IG Metall meldete sich bereits zu Wort und übte Kritik am Vorgehen des Windkraft-Riesen: „Das ist ein großer Einschnitt“, sagte Thomas Gelder, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Leer-Papenburg. Für Enercon geht es weiterhin ums Überleben. Nach wie vor sind die Ausgaben höher, als die Einnahmen. Das „gefährde den Erfolg der Neuausrichtung“, heißt es im Schreiben des Unternehmens.