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NWZonline.de Region Ostfriesland

Seltener Nachwuchs in der Klinik Aurich: Drillinge zum Weihnachtsfest

24.12.2021

Aurich In der Auricher Geburtenklinik haben wenige Wochen vor dem Weihnachtsfest Drillinge das Licht der Welt erblickt, jetzt wurden sie nach Haus entlassen. Für Romina und Ingo aus Südbrookmerland bedeutet das dreifaches Glück. Ihre Kinder Liah, Lynn und Piet wissen hingegen noch gar nicht, wie besonders sie als Geschwister doch sind. Denn sie sind am 2. Dezember als Drillinge in der Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich zur Welt gekommen, wie Kliniksprecher Johannes Booken mitteilt.

Im Minutentakt wurden sie um 10.08 Uhr, 10.09 Uhr und um 10.10 Uhr per Kaiserschnitt geboren. Der behandelnde Oberarzt Dr. Rainer Willing weiß um die Bedeutung dieser Geburt. „Eine Zwillingsgeburt ist schon etwas Besonderes, Drillinge kommen aber sehr selten vor und verlangen vom Team der Neonatologie immer besondere Aufmerksamkeit. Gleichzeitig bereitet der dreiköpfige Nachwuchs allen Mitarbeitern auch besondere Freunde“, betont Dr. Willing.

Alle drei Kinder sind zu früh geboren

Bemerkenswert ist zudem, dass alle Kinder, also die eineiigen Zwillinge Liah und Lynn sowie ihr Bruder Piet, zwar einige Wochen zu früh und damit sehr leicht, aber ansonsten recht gesund auf die Welt gekommen sind. Für die Anpassung der Frühgeborenen an die noch ungewohnte Freiheit und für die Hilfe und Anleitung der Eltern in dieser empfindlichen Phase des Lebens, wurden die Geschwister auf der Neonatologie, also der Frühgeborenen-Intensivstation der Kinderklinik in Aurich, versorgt.

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Trotz aufwendiger Behandlung der Kinder mit Atemhilfe, Ernährung über Magensonde und Versorgung in einem schützenden Inkubator sind die wichtigsten Mitspieler in dieser Phase des Lebens die Eltern. „Hautkontakt, Geruch, Stimme und Nähe helfen den Drillingen besser als unsere medizinischen Maßnahmen, um den Start ins Leben gut zu meistern“, betont Dr. Willing.

Eltern werden im Umgang gefördert und geschult

Daher werden die Eltern von den Klinikmitarbeitern regelmäßig im Umgang und zur Förderung ihrer Kinder geschult. „Das Team leistet dort eine tolle Arbeit und hat uns wertvolle Tipps für die nächsten Monate gegeben“, loben Romina und Ingo das pflegerische und ärztliche Personal der Station.

Mehrere Wochen lang kamen die Eltern mehrmals täglich in die Klinik zu ihren Drillingen. Zu ihren Aufgaben gehörte dabei allerdings nicht nur inniges Kuscheln. Mit Wickeln, Füttern und Wiegen sowie der Anleitung durch das entsprechend geschulte Personal kamen Romina und Ingo ihren Sprösslingen jedes Mal ein Stück näher.

Vor Kurzem haben die Südbrookmerländer das Krankenhaus gemeinsam mit ihren Drillingen verlassen können. „Unsere siebenjährige Tochter Nina freut sich jetzt auf ein Weihnachtsfest mit ihren kleinen Geschwisterchen“, so die Mutter.

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