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Einbau in Auricher Gymnasium kann beginnen Fast 50 Luftfilter im Ulricianum angekommen

Der Schulleiter des Auricher Ulricianums, Rüdiger Musolf, freut sich über die Lieferung der Luftfilter.

Der Schulleiter des Auricher Ulricianums, Rüdiger Musolf, freut sich über die Lieferung der Luftfilter.

Aurich - Es kann losgehen: Am Mittwoch sind fast 38 Luftfilter im Auricher Ulricianum eingetroffen und neun in der Außenstelle in Egels. Insgesamt stehen dem Gymnasium damit 47 Luftfilter zur Verfügung. Und diese sollen schon am Donnerstag eingebaut werden. In einem echten Einbau-Marathon will eine Fachfirma alle Geräte verbauen - wenn alles gut läuft an einem Tag. Schulleiter Rüdiger Musolf freute sich: „Ich bin dem Landkreis dankbar für die Unterstützung“, sagte Musolf gegenüber dieser Zeitung. Zwar hatte er einen deutlich höheren Bedarf an Luftfiltern gemeldet, aber mit der jetzigen Lieferung sei ein Anfang gemacht. Er hofft aber trotzdem darauf, zukünftig noch mehr Geräte zu bekommen.

Nicht mal in jedem zweiten Raum ein Filter

Denn das Ulricianum verfügt über etwa 100 Unterrichtsräume, dazu zählen Fachräume und Klassenräume sowie Betreuungsräume. In 38 dieser Räume, in denen eine Querlüftung kaum bis gar nicht möglich ist, kann nun durch den Einbau von Luftfiltern die Virenlast aktiv verringert werden. Also nicht einmal in jedem zweiten Raum. Musolf ist trotzdem froh, überhaupt Luftfilter bekommen zu haben. Auch wenn weiterhin gelüftet werden muss: „Luftfilter ersetzen eine Lüftung nicht“, betonte Musolf. Die Geräte dienen nur als Unterstützung. Zudem werden die Geräte vorrangig in den Räumen installiert, in denen Schüler der fünften und sechsten Klassen unterrichtet werden. Denn diese haben noch nicht die Möglichkeit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Und gerade hier sei es angemessen, das Gefahrenpotenzial durch die technischen Hilfsmittel zu reduzieren. Der Landkreis hat rund 200 000 Euro in die Geräte investiert und 122 Stück angeschafft. Diese werden auf die zwölf Kreis-Schulen verteilt.

Aike Sebastian Ruhr
Aike Sebastian Ruhr Ostfriesland-Redaktion/Norden
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