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NWZonline.de Region Ostfriesland

Familienforschung in Upstalsboom-Gesellschaft: Amerika-Ostfriesen rücken näher an die Heimat

27.11.2021

Aurich  Amerikaner und Ostfriesen wachsen noch näher zusammen: Der Kontakt mit den Nachfahren von Amerika-Ostfriesen, die in den vergangenen Jahrhundert in die Staaten auswanderten, ist nun über die Homepage der Upstalsboom-Gesellschaft ausgebaut worden. Das teilte Vorsitzender Helmut Fischer aus Norden mit. Der Internetauftritt www.upstalsboom.org werde mittlerweile weltweit genutzt, die Arbeit vor Ort in der Fachstelle in der Landschaftsbibliothek in Aurich erfahre einen neuen Aufschwung. Und das Buch- und Bildungsangebot sei inzwischen sogar international ausgeweitet worden. 

Mitteilungen von Amerika-Ostfriesen sind auf der Homepage abrufbar

Im Mitgliederbereich auf der Homepage können mittlerweile sogar Mitteilungen aus den ostfriesischen Societas aus St.Paul (Minnesota) und Grundy Center (Iowa) abgerufen werden. „Eine weltweite Vernetzung wird angeboten“, sagte Fischer. Besonders beachtenswert sei eine sogenannte Mailingliste, in der familienbezogene Fragen und Forschungsergebnisse ausgetauscht werden können. Der Link www.ortssippenbuecher.org führt mittlerweile in einige Versionen digitaler Ortssippenbücher, unter anderem für Woquard und Spiekeroog. Weitere Digitalisate sind in der Umsetzungsphase.

Lin Strong von der Eastfrisean Genealogical Society of America ist in Amerika für viele Ostfriesen und Nachfahren von Auswandern eine wichtige Ansprechpartnerin geworden. Bild: Fischer/Archiv

Generell ist das Interesse an der Arbeit der Upstalsboom-Gesellschaft für Familienforschung während der vergangenen Monate enorm gewachsen. „In Aurich wurden fast 50 neue Forscher dazugewonnen“, gab der Vorsitzende aus der Mitgliederversammlung der Gesellschaft für historische Personenforschung und Bevölkerungsgeschichte in Ostfriesland bekannt. „Sie sind von der Familienforschung angetan und unterstützen somit einen in jeder Hinsicht gesunden und aktiven Verein.“

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Herausgegeben wurden drei neue Ortssippenbücher

Herausgegeben wurden drei neue Ortssippenbücher über St.Georgiwold, Weenermoor, Blersum und Simonswolde. Der Arbeitsausschuss „Ortssippenbücher“ steht mit mehreren Kirchengemeinden in Kontakt. Das Mitglied Jochen Wortelker (Hamburg) koordiniert diese Arbeit. „Wenn auch gegenwärtig noch das Buch im Vordergrund steht, so muss künftig auch die eine digitale Ausgabe gedacht werden“, so Fischer. Das interessiere vor allem die Ostfriesen in Amerika, die eifrige Familienforscher sind und oftmals unter Anleitung von Lin Strong in St.Paul (Minnesota) Kontakt in die ostfriesische Heimat knüpfen.

Es geht auf vielen Ebenen weiter voran

Aber auch auf anderen Ebenen geht es voran: Bücher wurden digitalisiert, die technische Ausstattung in der Fachstelle wurde verbessert und es gab zwei personelle Veränderungen. Durch einen erheblichen Zuschuss der N-Bank können Besucher der Fachstelle nun an vier Arbeitsplätzen anhand mehrerer Datenbanken forschen, kopieren und ausdrucken.

Nach 15-jähriger Vorstandsarbeit und Führung der Fachstelle wurde Gisela Krause (Leer) verabschiedet. Sie stand Mitgliedern und Besuchern Rede und Antwort. Sie wird die „Freitagscrew“ und neben Monika Ihler (Moormerland), Gebhard Siefken (Aurich) und Elsa Oldenburger (Westerende-Kirchloog) weiter unterstützen. Als Nachfolgerin wurde Beate Visser (Hinte) einstimmig in den Vorstand. Schriftführer Matthias Erfeling (Rhauderfehn) nahm die Wiederwahl an, Gebhard Siefken rückte als Kassenprüfer nach.

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