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NWZonline.de Region Ostfriesland

Verein „Lesetoll“ erstattet Anzeige: Vandalismus am Literaturpfad

10.12.2021

Aurich Der Lyrische Pfad, den der Verein „Lesetoll“ im Wallinghausener Wald angelegt hat, ist von Unbekannten für eigene Parolen missbraucht worden, die sich inhaltlich gegen Corona-Maßnahmen wenden. Der Verein will diesen Fall von Vandalismus nicht einfach hinnehmen, sagte Vereinsvorsitzende Heidrun Weber. „Wir werden am Donnerstag Anzeige gegen Unbekannt erstatten“, kündigte sie an. „Wir sind sprachlos, empört und schockiert“, sagte Weber im Gespräch. „Lesetoll“ sei es sehr wichtig, dass der Verein mit dieser Bestückung und den Inhalten nichts zu tun habe und sich ausdrücklich davon distanziere. Am Samstag will der Verein die lyrischen Texte und Bilder, etwa neue Wintergedichte anbringen. Doch zuvor solle sich die Polizei ein Bild machen, stellte Weber fest. Bereits vor einigen Jahren war der Pfad Ziel von Vandalismus geworden. 

Seit genau zehn Jahren stellt der Verein lyrischen Texte am Wegesrand auf, um damit Spaziergänger zu erfreuen und zum Nachdenken anzuregen. Auch Kinder gestalten seitdem den Weg immer wieder mit liebevoll bemalten Bildern und Gedichten, die dann zum Schutz vor Wind und Wetter in dafür passende Rahmen eingesteckt werden. Diese sind wiederum auf 13 Stelen befestigt, um die Inhalte betrachten zu können. Die mit einer Schutzhülle versehenen Rahmen wurden von Unbekannten an 13 Stelen nun aufgeschraubt, um eigene Artikel zu platzieren, auf denen Artikel, Sprüche und Bilder zu sehen sind, in denen aktuelle Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie zum Teil verunglimpft werden, beispielsweise der Sinn von Impfungen in Frage gestellt wird. Aufgefallen waren die Texte und Bilder einer Waldspaziergängerin, die Heidrun Weber verständigte. „Allein das Öffnen und wieder Verschließen der Rahmen hat mindestens anderthalb Stunden gedauert“, sagte Weber. Denn die Zeitungsartikel und Statements seien nicht nur aufgeklebt, sondern sogar noch unter die Rahmen der Schilder geschraubt worden.

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