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NWZonline.de Region Ostfriesland

Naturschutz in der Krummhörn: Auf dem „Vogelakker“ summt und brummt es

05.11.2020

Aurich Auf einer zwei Hektar großen Ackerfläche am Rottevalsweg in der Krummhörn wurde vor drei Jahren ein neues Projekt durch den Landkreis Aurich gestartet. Nach dem Vorbild des holländischen Konzepts der „Vogelakkers“ wurde auf der ursprünglich landwirtschaftlich genutzten Fläche statt Getreidearten Rotklee und eine Blühmischung im Wechsel streifenartig angesät.

Das Ziel dieser produktionsintegrierten Naturschutzmaßnahme ist es, Strukturen zu schaffen, von denen verschiedene Tierarten profitieren. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Wiesenweihe. Der Greifvogel nutzt streifenartige Strukturen gerne für die Jagd. „Es ist schon beeindruckend, wie viele verschiedene Insekten sich auf dieser Fläche tummeln. Wir haben im Sommer sogar die gefährdete Mooshummel und die schwarze Heidelibelle gesehen.“, sagt Marianne Roolfs. Die Fläche für den Vogelakker wird von der Roolfs Landwirtschafts GbR zur Verfügung gestellt und bewirtschaftet. Betriebsleiter ist Heye Roolfs.

Der Landkreis Aurich fördert die Maßnahme und erprobt mit dem Landwirt zusammen unter anderem die Verwendung verschiedener Saatgutmischungen. In diesem Sommer wurde mit dem Nabu Altkreis Norden eine Begehung der Fläche unternommen. Dabei wurde festgestellt, dass die Fläche nicht nur von zahlreichen Hummelarten, sondern auch von verschiedenen Schmetterlingen, Libellen, Heuschrecken und Käfern gut angenommen wird. Auch Rauch- und Mehlschwalben finden im Sommer reichlich Insektennahrung. Außerdem nutzten durchziehende Vogelarten in den vergangenen Wintern die stehengebliebenen Blütenstände als Nahrung.

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„Wir möchten das Projekt in den nächsten Jahren gerne weiterführen und auch gerne die Kooperation mit Landwirten in diesem Bereich weiter ausbauen.“, schildert Christian Kramer, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreis Aurich. Insbesondere in den Landschaftsschutzgebieten und deren Randzonen möchte die Behörde in Kooperation mit den landwirtschaftlichen Betrieben vor Ort gezielt die Lebensraumbedingungen für verschiedene Tier- und Pflanzenarten verbessern.

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