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NWZonline.de Region Ostfriesland

Dorfgemeinschaftshaus in Walle hat Grund zum Feiern: „Eine Sozialstation für Jung und Alt in jedem Dorf“

27.10.2021

Aurich Dorfgemeinschaftshäuser, Feuerwehr- und Schützenhäuser sind nicht erst durch die Corona-Lockdowns wichtig für das Zusammenleben. Das ist auch in den 21 Dörfern im Auricher Stadtgebiet nicht anders. „Ein Dorfgemeinschaftshaus ist die Sozialstation für Jung und Alt in jedem Dorf“, machte Aurichs Stadtsprecher Johann Stromann im NWZ-Gespräch deutlich. Vor 30 Jahren gründete sich in Walle der Förderverein „Alte Schule - Brakhuis“, wo Stromann als Vorsitzender persönlich beteiligt war. Ziel war die Restaurierung der alten Dorfschule. Seit 25 Jahren veranstaltet der Förderverein dort seinen Kunsthandwerkermarkt. Stromann erlebte die Anfänge als Vorsitzender der Dorfgemeinschaft in Walle hautnah mit. „Es ist sehr wichtig, dass es Dorfgemeinschaftshäuser gibt“, betont er.

Dorfgemeinschaftshäuser lösten die Landkneipen ab

Dorfgemeinschaftshäuser sind wichtig für die Gemeinschaft: Johann Stromann

Davor habe es die Landkneipen gegeben, die diese Funktion übernahmen. Davon gab es allein in Walle vier, die im Lauf der Zeit schließen mussten. Die Ursache dafür wurde von Kritikern in der Vergangenheit durchaus durch den Bau von Dorfgemeinschafts-, Vereins- und Feuerwehrhäusern gesehen. „Inzwischen haben aber die Dorfgemeinschaftshäuser die Rolle von den Landgaststätten übernommen“, sagte Stromann. Dort kämen bei Veranstaltungen die Menschen aus dem Dorf zusammen. Allein in seinem Heimatdorf gebe es 19 Vereine. Das Haus Brakhuis habe 1991 mit Fördermitteln des Denkmalschutzes vor dem Abriss bewahrt werden können. „Es ist ein Schmuckstück geworden“, sagte Stromann. Viele im Ort würden es bis heute als gelungenes Beispiel für die Umnutzung eines historischen Gebäudes werten, mit dem praktisch jeder im Dorf persönliche Erinnerungen verbindet. „Gemeinsam wird dort mit allen Vereinen beispielsweise auch der Maibaum gefeiert“, ist der gebürtige Wallster froh über den Zusammenhalt.

Schulmeister Heinrich Brakhuis gab der alten Schule seinen Namen: Organisatorin Karin Schwarz und Walles Vize-Bürgermeister Holm Eggers mit der Büste vor dem Porträt des Namensgebers. Bild: Günther Gerhard Meyer

Benannt ist das „Haus Brakhuis“ nach dem letzten Dorflehrer Heinrich Brakhuis, der das Schulhaus kaufte. Zweimal im Jahr richtet die Dorfgemeinschaft eine Frühjahrs- und Herbstschau aus. Darauf freuen sich die Mit-Organisatoren Holm Eggers und Karin Schwarz aktuell besonders, denn jetzt steht der 25. Kunsthandwerkermarkt an. „Zu uns kommen Besucher sogar aus ganz Ostfriesland und noch weiter“, sagte Organisatorin Schwarz. „Es ist eben ein Ort, an dem man sich trifft“, betonte auch Stromann. „Das Haus ist wieder mit Leben gefüllt. Es war die Mühe und den Schweiß wert.“

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14 Aussteller haben sich zum Kunsthandwerkermarkt angemeldet

Der 25. Kunsthandwerkermarkt ist am 6. und 7. November (10 bis 17 Uhr) mit 14 Ausstellern geplant, vier sind das erste Mal dabei. Geboten wird adventliche Deko und vieles für den Gabentisch. Das Angebot umfasst filigrane Schnitt und Falttechnik von Sternen, Teddys in allen Farben und Größen. Glasschmuck, Kugeln und Leuchter eines Glasbläsers, Schals und mehr. Mit dabei sind auch eine Weberin, eine „Bonbon-Manufactur“ sowie der Hersteller von reetgedeckten Futterhäuschen. Im separaten Backhaus und im Außenbereich stellt das Atelier „Viomela“ sein vielseitiges Kunsthandwerk und nachhaltige Adventskalender, Engelsflügel aus Wachs und viele Kleinigkeiten vor. Der Markt findet nach den 2G-Maßnahmen entsprechend der Corona-Auflagen statt.

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